Dienstag, 16. April 2019

Falsche Lagerung: Mal zu heiß, mal zu kalt

Die Verkehrspolizei von Bruneck konnte 2 Fälle aufdecken, bei denen Lebensmittel nicht korrekt verwahrt wurden.

Die Verkehrspolizei von Bruneck konnte 2 Fälle aufdecken, bei denen Lebensmittel nicht korrekt verwahrt wurden.
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Die Verkehrspolizei von Bruneck konnte 2 Fälle aufdecken, bei denen Lebensmittel nicht korrekt verwahrt wurden. - Foto: © D

Im vergangenen Monat hat die Verkehrspolizei von Bruneck in 2 Fällen schwerwiegende Unregelmäßigkeiten bei der Verwahrung und dem Transport von Lebensmitteln festgestellt. 

Am 28. März haben die Polizeibeamten in St. Lorenzen einen Lkw mit Gefrierzelle aus Mailand aufgehalten. Dabei mussten sie feststellen, dass die Gefrierzelle ausgeschaltet und die transportierten Lebensmittel aufgetaut war. Tiefgekühlte Ware muss, wie es vom Gesetz vorgeschrieben ist, bei -18 Grad Celsius gelagert werden. Der Tierärztliche Dienst von Bruneck untersuchte die Lebensmittel und stellte fest, dass diese nicht mehr für den Verbrauch geeignet waren.

Dem Kunden, einem chinesischen Restaurant, wurde aufgetragen, die Waren umgehend zu zerstören: Insgesamt handelte es sich dabei um 150 Kilo Hühnerfleisch, Shrimps, Entenbrust sowie andere Lebensmittel. Das Transportunternehmen musste eine Strafe von 1000 Euro zahlen.

Am 7. April überführten die Beamten, wiederum in St. Lorenzen, den Fahrer eines Kühllasters aus Bozen. In diesem Fall waren die Lebensmittel jedoch zu kalt transportiert worden. In der auf -18 Grad gekühlten Zelle befanden sich neben anderen Lebensmitteln auch Joghurt und Mayonnaise. Diese Waren müssen jedoch bei Temperaturen von +6/+8 Grad aufbewahrt werden. Es wurde eine Strafe über 258 Euro ausgestellt. 

stol

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