Ausgangspunkt der Ermittlungen war die Anzeige eines Bürgers aus dem Gsiesertal. Laut den Carabinieri hatte der Verdächtige dem Mann offenbar eine gefälschte SMS im Namen des Zahlungsdienstleisters „Nexi“ geschickt. Darin wurde der Mann laut Aussendung der Carabinieri aufgefordert – aufgrund einer angeblich verdächtigen Bankoperation – seine Zugangsdaten preiszugeben.<h3> 1.300 Euro vom Konto des Geschädigten überwiesen</h3>Mit den erlangten Zugangsdaten habe der Beschuldigte laut Ermittlungen ein Online-Konto auf den Namen des Opfers eröffnet und sich daraufhin 1.300 Euro vom Konto des Geschädigten überwiesen. Das Geld wurde anschließend auf ein persönliches Konto des Verdächtigen transferiert.<BR /><BR />Dank rascher Ermittlungen der Carabinieri konnte die Geldbewegung rechtzeitig gestoppt und rückgängig gemacht werden. Der gesamte Betrag wurde dem Opfer wieder gutgeschrieben. Der Mann aus Neapel wurde angezeigt.<h3> Persönliche Zugangsdaten niemals preisgeben</h3>Die Carabinieri rufen die Bevölkerung dazu auf, bei SMS, E-Mails oder Anrufen zu angeblichen Bankproblemen besondere Vorsicht walten zu lassen. Persönliche Zugangsdaten und Passwörter sollten niemals weitergegeben werden. Zudem wird empfohlen, verdächtige Mitteilungen direkt mit der eigenen Bank zu überprüfen und keine unbekannten Links anzuklicken.