„LUCAS 3“ ist ein mechanisches Reanimationsgerät, das bei Patientinnen und Patienten mit Herzstillstand eine präzise, kontinuierliche und gleichmäßige Herzdruckmassage mit dem richtigen Druck ermöglicht. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Wiederbelebung.<h3> Gerät wird seit November genutzt</h3>Besonders wichtig ist das Gerät für Patientinnen und Patienten, die in weiter entfernte Kompetenzzentren wie Bozen oder Innsbruck verlegt werden müssen. Durch seine Technologie kann das Gerät die Reanimation über längere Zeiträume aufrechterhalten und stellt sicher, dass die Patientenversorgung auf höchstem Niveau bleibt. <BR /><BR />Wie die Leiterin des Notarztstützpunktes am Krankenhaus Sterzing, Dr. Rita Haller, bei einer Pressekonferenz am Freitag erklärte, wird LUCAS 3 seit Ende November verwendet. Das recht handliche Reanimationsgerät befindet sich im Notarzteinsatzfahrzeug. Bei Bedarf kommt es sowohl bei Notfällen im Krankenhaus als auch bei Einsätzen außerhalb des Spitals zur Anwendung. <BR /><BR /> <video-jw video-id="7IRgopkR"></video-jw> <BR /><BR />Für Uta Seeber und ihre Familie ist die wohnortnahe medizinische Versorgung seit jeher ein Herzensanliegen. „Ich bin der festen Überzeugung, dass die medizinische Nah- und Grundversorgung wesentlich für unsere Gemeinschaft ist. In diesem Zusammenhang spielen besonders Kleinspitäler wie jenes in Sterzing und Hausärzte eine entscheidende Rolle“, sagte sie.<h3> „Alleine schaffen wir nichts, gemeinsam alles“</h3>Im Falle des Krankenhauses Sterzing komme noch hinzu, dass das Kompetenzzentrum im Bereich der Neurorehabilitation weiter gestärkt und unterstützt werden müsse. „Aus diesem Grund habe ich mich für diese Art der Spende entschieden – denn alleine schaffen wir nichts, gemeinsam alles“, betonte Uta Seeber. Die Familie Seeber hat die Gesamtkosten von 20.000 Euro für dieses Reanimationsgerät der neuesten Generation übernommen.<BR /><BR />Der Sektionsleiter des Weißen Kreuzes Sterzing, Christian Seiwald, zeigte sich dankbar für diese besondere Unterstützung. „Mit dem Reanimationsgerät wird nicht nur die Notfallversorgung durch unsere Rettungsteams deutlich verbessert, sondern auch eine wichtige Synergie mit der Anästhesie- und Reanimationsabteilung im Krankenhaus erzeugt. Im täglichen Notarztdienst arbeiten wir eng zusammen und können den Patienten damit die beste Betreuung gewährleisten“, erklärte er.<BR /><BR />Auch Präsident Alexander Schmid dankte der Familie Seeber für die großzügige Spende. „Solche Zuwendungen aus der Bevölkerung zeigen, dass unser Dienst geschätzt wird, und sind der Beweis dafür, dass Solidarität in Südtirol nach wie vor einen hohen Stellenwert hat.“