Durch dem Felssturz am 5. Jänner 2021 waren Hangsicherungsarbeiten der Felswand hinter dem „Eberle“ nötig. Diese begannen nach umfangreicher Planung Anfang 2025. „Der Eingriff soll Anfang November abgeschlossen werden“, gab die Stadtgemeinde vor Kurzem bekannt.<BR /><BR />Barbara Zisser, die das Hotel „Eberle“ gemeinsam mit ihrer Familie führte, erklärte gestern gegenüber diesem Medium: „Sobald die Arbeiten der Gemeinde abgeschlossen sein, stehen weitere Hangsicherungsarbeiten an. Diese müssen wir selbst durchführen.“ Sie gehe davon aus, dass dieser Eingriff etwa drei bis vier Monate beanspruchen werde, je nachdem, ob das Wetter mitspiele oder nicht.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1229655_image" /></div> <BR /><BR />„Anschließend muss der Gefahrenzonenplan vom Land abgeändert werden“, erklärte Zisser. Derzeit ist die Fläche, auf der das Hotel steht, als rote Gefahrenzone eingestuft. „Bevor das Areal nicht in eine blaue Zone umgewandelt wird, können wir kein Bauprojekt in die Wege leiten“, betonte die Eigentümerin. „Mir wurde mitgeteilt, dass der Prozess der Abänderung wohl zwischen sechs und zwölf Monaten dauern wird.“<BR /><BR />Die beliebte Oswaldpromenade, insgesamt etwa 2,6 Kilometer lang, führt auch am „Eberle“ vorbei – dieser Abschnitt ist derzeit jedoch gesperrt. Laut Gemeinde soll das Teilstück ab Mitte November wieder begehbar sein.<h3>„Zurück zu den Wurzeln“</h3>Realistisch gesehen könne man vor Herbst 2026 nicht mit einer eventuellen Neugestaltung des Hotels „Eberle“ beginnen. Nichtsdestotrotz habe sich die Familie Zisser bereits Gedanken gemacht, was mit dem Gebäude passieren soll.<BR /><BR />„Derzeit ist noch nichts spruchreif. Ich kann aber bereits sagen: Irgendetwas wird gemacht, auch nur, um den Boznerinnen und Bozner die Möglichkeit zu bieten, auf der Terrasse zu sitzen und einen Kaffee zu trinken“, versprach Zisser, die hinzufügte: „Vielleicht geht es 'zurück zu den Wurzeln'. Schließlich hat meine Großmutter zu Beginn ein einfaches Café geführt.“<h3> Verheerender Felssturz</h3>Es war der 5. Jänner 2021, als sich gegen 15 Uhr zwischen 2.000 und 3.000 Kubikmeter Gestein aus der Felswand lösten und die Hälfte des Hotels „Eberle“ unter sich begruben. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1229658_image" /></div> <BR /><BR />Die im Westen liegenden Gebäude wurden vollständig zerstört, ebenso die Panoramaterrasse und das Schwimmbad. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich sieben Personen im Hotel – zum Glück wurde niemand verletzt.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Eberle" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier weitere Artikel zum Thema „Eberle“.</a>