Nun endete das Verfahren mit einem gerichtlichen Vergleich für die Frau und Schadenersatzzahlungen für die Hinterbliebenen.<BR /><BR />Es war kurz nach 15 Uhr am 15. Juli 2023, als Stefano Arnoldo auf der Baustelle seines Hauses am Nonsberg einen Stromschlag erlitt. Unverzüglich eilte ihm sein 30-jähriger Schwager zu Hilfe und erlitt selbst einen Stromschlag, allerdings trug er keine schweren Verletzungen davon. <BR /><BR />Arnoldo erlag später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. In der Folge wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Tötung aufgenommen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1275141_image" /></div> <BR /><BR />Ins Visier geriet die Firma, die mit den Arbeiten auf der Baustelle des Hauses des dreifachen Familienvaters beauftragt worden war. Deren Inhaberin ist die Schwiegermutter des Todesopfers und Mutter des Verletzten.<h3> Menschliches Versagen als Unfallursache </h3>Die Ermittler kamen nach den Untersuchungen zum Schluss, dass die nicht korrekte Verbindung eines Kabels dazu geführt haben soll, dass mehrere Elemente auf der Baustelle unter Strom standen – weshalb Arnoldo beim Berühren eines dieser Elemente den Stromschlag erlitten haben dürfte. <BR /><BR />Das gerichtliche Nachspiel endet nun nach über zweieinhalb Jahren mit einem gerichtlichen Vergleich über elf Monate Haft für die Schwiegermutter des Todesopfers. Die Hinterbliebenen – neben 3 kleinen Kindern hinterließ Arnoldo seine Ehefrau, seine Eltern sowie 2 Schwestern – erhielten Schadenersatzzahlungen von der Versicherung des Bauunternehmens.