Montag, 08. Februar 2021

Family Support: Unterstützung für junge Familien

Family Support nennt sich eine Initiative des freiwilligen Engagements für Familien. Das Netzwerk der Eltern-KindZentren Südtirols begleitet verschiedene Trägerorganisationen im Rahmen des Projektes beim Aufbau und der Umsetzung der Initiative und überwindet dabei die Grenzen verschiedener Territorien und Sprachgruppen.

Das Projekt nimmt weiter Fahrt auf (von links) Sara Passler (Elki-Netzwerk), Silvia Cavalli und Silvia Venturi (Il Melograno).
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Das Projekt nimmt weiter Fahrt auf (von links) Sara Passler (Elki-Netzwerk), Silvia Cavalli und Silvia Venturi (Il Melograno). - Foto: © ELKI
Besonders die Geburt und das erste Lebensjahr sind sensible Einschnitte im Familienleben. Hier entlastet und unterstützt Family Support die Eltern, indem eine freiwillige Person über einen bestimmten Zeitraum nach Hause kommt, für die Familie da ist und anpackt, wo es gewünscht wird.

Die Freiwilligen werden in lokal tätige Organisationen wie z.B. Vereine eingebunden und sind durch berufliche Fachkräfte begleitet.

Seit 2014 in Lana

In Lana gibt es Family Support schon seit 2014, über 50 Familien wurden bereits begleitet. Seit 2018 wurde dieses Modell mit der Unterstützung und Begleitung des Netzwerks der Eltern-Kind-Zentren Südtirols im Rahmen des Projektes „Ausweitung von Family Support“ auf andere Territorien übertragen. Mittlerweile gibt es Family Support in acht Sprengelgebieten. Dabei übernehmen die Elkis von Schlanders, Naturns, Meran, Lana, Sarntal sowie La Strada-der Weg in Bozen, Melograno in Branzoll und Casabimbo Tagesmutter in Gröden die lokale Verantwortung. Sicherheit gebe hier das Grundkonzept von Family Support.

„Das ist besonders: verschiedene Trägerorganisationen arbeiten zusammen und bereichern damit die Initiative. Die Unterschiedlichkeit wird als Chance genutzt, Wertschätzung in der Zusammenarbeit und fachliche Reflektion bestimmen das Miteinander.“, so Sandra Moszner, Präsidentin des Netzwerks der Eltern-Kind-Zentren Südtirols. Dabei gilt es sich immer wieder besonderen Herausforderungen zu stellen. So bringen z.B. die Bedingungen von Stadt und Land unterschiedliche Bedürfnisse zum Vorschein, auch die Arbeitsweisen und Strukturen der Trägerorganisationen sind grundsätzlich verschieden.

23 Eltern-Kind-Zentren

Insgesamt 23 Eltern-Kind-Zentren und 16 Außenstellen Südtirols sind im gemeinnützigen Verein Netzwerk der Eltern-Kind-Zentren zusammengeschlossen und organisiert. Das Netzwerk der Eltern-Kind-Zentren ist eine direkte Anlaufstelle für alle Elkis (deren Vorstände, haupt-und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen), bietet eine Plattform für Austausch und steht ihnen mit Beratungs-und Serviceleistungen zur Seite. „Außerdem verstehen wir uns als gemeinsames Sprachrohr für andere Institutionen, die Politik und die Öffentlichkeit, denn gemeinsam sind Elkis stärker sichtbar und hörbar für die eigenen Belange und jene der Familien“, heißt es in einer Presseaussendung.

stol

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