Dienstag, 29. September 2020

Farmbesitzer verfüttern Hundewelpen an Schlangen

Sie taten so, als wollten sie die obdachlosen Hundewelpen adoptieren. Tatsächlich verfütterten Kevin Peralta de la Torre und seine Partnerin Aleh Ortlsaias die Jungtiere wohl an ihre Schlangen. Mehrere Nutzer in den sozialen Medien erhoben entsprechende Anschuldigungen gegen die Schlangenfarm-Besitzer aus Mexiko, wie unter anderem das Schweizer Newsportal „20 Minuten“ am Montag berichtete.

Die beiden Farmbesitzer verfütterten die Hundewelpen an ihre Schlangen.
Die beiden Farmbesitzer verfütterten die Hundewelpen an ihre Schlangen. - Foto: © The Pandu/Facebook
Einem lokalen Bericht zufolge kontaktierte das Paar aus dem mexikanischen Bundesstaat Aguascalientes über Social-Media, die herrenlose Hunde vorübergehend aufgenommen hatten. Zur Freude der Tierliebhaber boten die Schlangenfarm-Besitzer an, die Welpen zu adoptieren. Dass sie zum Reptilienfutter werden sollten, ahnten die „Pflegeeltern“ zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Auffällig war aber, dass Kevin Peralta de la Torre und seine Partnerin immer nach dem gleichen Muster vorgingen: Wenn sie in den Besitz der jungen Hunde gelangt waren, blockierten sie ihre „Geschäftspartner“ regelmäßig bei Whatsapp & Co. Sie waren dann für die vorherigen Besitzer der Hunde nicht mehr zu erreichen. In den sozialen Medien kursierten mehrere Screenshots von Chatverläufen als Beweismittel.

Inzwischen soll eine Anzeige wegen Tierquälerei gegen Kevin Peralta de la Torre vorliegen. Ob gegen ihn ermittelt wird, ist nicht bekannt.

stol

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