Donnerstag, 11. Februar 2021

Rund 15.000 Neuinfektionen und 391 Tote in Italien

Die Corona-Zahlen in Italien bleiben weiter hoch.

Die Corona-Lage bleibt angespannt. Hoffnung wird vor allem in die Impfungen gesetzt.
Die Corona-Lage bleibt angespannt. Hoffnung wird vor allem in die Impfungen gesetzt. - Foto: © ANSA / TELENEWS
In Italien ist die Zahl der Menschen, die an einem Tag mit oder am Coronavirus gestorben sind, wieder gestiegen. Am Donnerstag wurden innerhalb von 24 Stunden 391 Todesopfer gezählt, nachdem es am Vortag 336 gewesen waren. Seit Beginn der Epidemie in Italien am 20. Februar 2020 kamen insgesamt 92.729 Menschen ums Leben.

Außerdem wurden 15.146 Neuinfektionen registriert, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit.

Die Zahl der in den Spitälern behandelten Covid-19-Patienten sank unterdessen von 19.280 auf 18.942. Auf den Intensivstationen wurden 2126 Personen behandelt, zwei weniger als am Vortag. 292.533 Abstriche wurden genommen, 5,2 Prozent fielen positiv aus. Seit dem Impfstart am 27. Dezember wurden in Italien über 2,79 Millionen Personen immunisiert.

In Südtirol wurden am Donnerstag 680 Neuinfektionen gemeldet.

Verlängerung des Reiseverbots

Die 20 italienischen Regionen sprachen sich für eine Verlängerung des Reiseverbots über den 15. Februar hinaus aus. Die Regionen reagierten damit auf einen Appell von Gesundheitsminister Roberto Speranza, laut dem es jetzt verfrüht wäre, den Italienern wieder Reisefreiheit zu gewähren, da die Virus-Mutationen, die auch in Italien im Umlauf sind, besonders gefährlich seien. Speranza urgierte, dass das Reiseverbot mindestens bis zum 5. März verlängert werde.

Der Präsident der süditalienischen Region Kampanien, Vincenzo De Luca, warnte vor einem „gefährlichen“ Wochenende, an dem Fasching und Valentinstag am Sonntag zusammenfallen, was viele Menschen außer Haus treiben könnte. Er rief die Behörden zu schärferen Kontrollen gegen Menschenansammlungen auf, um eine Zunahme der Infektionszahlen zu vermeiden.

apa/stol

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