Sonntag, 15. November 2020

Fast 34.000 Neuansteckungen und 546 Todesopfer in Italien

In Italien ist am Sonntag die Zahl der Coronavirus-Neuinfizierten gesunken. Die Zahl der Neuansteckungen ging in 24 Stunden von 37.255 auf 33.979 zurück. Es gab 546 Tote, 2 mehr als am Vortag. Somit beträgt die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Epidemie in Italien am 20. Februar 45.229.

Die Anzahl der Neuinfizierten ist gesunken.
Die Anzahl der Neuinfizierten ist gesunken. - Foto: © shutterstock
Innerhalb von 24 Stunden wurde 195.275 Tests durchgeführt. Am Wochenende ist normalerweise die Zahl der genommenen Abstriche niedriger als an Wochentagen.

Die Zahl der bestätigten aktiven Fälle lag bei 712.490. Die Zahl der SARS-CoV-2-Infizierten in Quarantäne betrug 677.021. Die Zahl der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten erhöhte sich gegenüber dem Vortag von 31.398 auf 32.047, teilte das Gesundheitsministerium mit. Auf den Intensivstationen lagen 3.422 Patienten, das sind 116 mehr als am Vortag.

Seit Sonntag zählen auch die Regionen Toskana und Kampanien zu „roten Zonen“. Die Menschen müssen weitgehend zu Hause bleiben. Ausnahmen gelten nur für den Weg zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen. Bars, Restaurants und fast alle Geschäfte mit Ausnahme von Supermärkten und Apotheken müssen schließen.

Zur „roten Zone“ waren bereits Südtirol, die Lombardei, das Piemont, das Aostatal und Kalabrien erklärt worden. Insgesamt sind inzwischen rund 26 der 60 Millionen Italiener von den strengen Maßnahmen betroffen.

Um die rasante Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die italienische Regierung eine landesweite nächtliche Ausgangssperre verhängt und die Regionen in 3 Risikostufen unterteilt, in denen abhängig von der Infektionslage unterschiedlich strikte Maßnahmen gelten. Es gibt rote, orangefarbene und gelbe Regionen.

apa