Mittwoch, 27. November 2019

Fast 400 „Schwarzarbeiter“ ausgeforscht

Die Finanzpolizei setzt ihren Kampf gegen „Schwarzarbeit“ und irreguläre Arbeitsbedingungen weiter fort. In der ganzen Region von Trentino-Südtirol fanden kürzlich Kontrollen statt. Dabei wurden 394 „Schwarzarbeiter“ ausgeforscht, 80 davon in Südtirol.

Hauptsächlich landwirtschaftliche Betriebe, die mit der Apfelernte beschäftigt waren, wurden kontrolliert.
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Hauptsächlich landwirtschaftliche Betriebe, die mit der Apfelernte beschäftigt waren, wurden kontrolliert. - Foto: © Finanzpolizei

Im Rahmen intensiver Kontrollen konnte die Finanzpolizei von Trient dabei 394 „Schwarzarbeiter“ ausforschen. 843 Arbeiten hatten ein irreguläres Arbeitsverhältnis. Insgesamt wurden 1194 Kontrollen durchgeführt, bei 217 davon wurden Unregelmäßigkeiten festgestellt.

„Schwarzarbeit“ gebe es in verschiedenen Sektoren, häufig aber vor allem in der Landwirtschaft zu Erntezeiten, betont die Finanzpolizei in einer Presseaussendung. Insbesondere deshalb wurden zuletzt vermehrt Kontrollen in diesem Bereich durchgeführt.

Hauptsächlich Erntehelfer

Zwischen September und November führten die Ordnungshüter in der Region 105 Kontrollen in landwirtschaftlichen Betrieben, die mit der Apfelernte beschäftigt waren, durch. Bei 23 Betrieben wurden „Schwarzarbeiter“ beschäftigt, insgesamt waren es 93 nicht gemeldete Arbeitet.

Die Inhaber der Betriebe müssen sich nun dafür verantworten. Eine Strafe von 1800 Euro bis 48.000 Euro ist vorgesehen.

In Südtirol wurden laut Finanzwache 80 „Schwarzarbeiter“, großteils Erntehelfer in der Apfelwirtschaft, ausgeforscht. Bei 24 von 67 kontrollierten Betrieben gab es Unregelmäßigkeiten. Insgesamt wurden 383 Personen kontrolliert.

stol