Freitag, 13. November 2020

Fast 41.000 Corona-Neuinfizierte und 550 Tote in Italien

In Italien ist am Freitag die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter gestiegen. Die Zahl der Neuansteckungen kletterte in 24 Stunden von 37.978 auf 40.902. Hinzu gab es 550 Tote, am Vortag waren es 636. Innerhalb von 24 Stunden wurde eine Rekordzahl von 254.908 Tests durchgeführt, teilte das Gesundheitsministerium mit.

Innerhalb von 24 Stunden wurde eine Rekordzahl von 254.908 Tests durchgeführt.
Innerhalb von 24 Stunden wurde eine Rekordzahl von 254.908 Tests durchgeführt. - Foto: © shutterstock
Die Zahl der bestätigten aktiven Fälle stieg von 635.054 auf 663.926. Die Zahl der in Spitälern behandelten Covid-19-Patienten erhöhte sich gegenüber dem Vortag von 29.873 auf 30.914, teilte das Ministerium mit. Auf den Intensivstationen lagen 3230 Patienten. Hier die Zahlen vom Vortag zum Vergleich.

Die Zahl der als „rote Zonen“ eingestuften italienischen Regionen wächst. Die Regierung plant eine ab Sonntag in Kraft tretende Verordnung, mit der auch Toskana und das süditalienische Kampanien zu „roten Regionen“ erklärt werden. Damit wird ein „Mini-Lockdown“ verhängt. Die Verordnung wird noch am Freitagabend von Gesundheitsminister Roberto Speranza unterzeichnet, hieß es seitens der Regierung.

Menschen sollen in den „roten Regionen“ weitgehend zu Hause bleiben. Ausnahmen gelten etwa für den Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen. Wer unterwegs ist, muss eine schriftliche Selbstauskunft mit Gründen dabei haben. Bars, Restaurants und Geschäfte, die nichts Lebensnotwendiges verkaufen, sind zu. Außer-Haus-Verkauf in Bars ist weiter erlaubt. Offen bleiben nur Lebensmittelläden und Apotheken. Außerdem sollen Schüler nur per Internet lernen. Toskana und Kampanien gesellen sich somit Südtirol, der Lombardei, dem Piemont dem Aostatal und Kalabrien, die bereits zur „roten Zone“ erklärt wurden.

In Südtirol wurden am Freitag 820 Neuinfektionen gemeldet.

apa/stol