<BR />48,1 Prozent der ausgewanderten jungen Italiener sind Frauen. Hauptzielland ist Großbritannien (26,5 Prozent), gefolgt von Deutschland (21,2 Prozent), der Schweiz (13,0 Prozent), Frankreich (10,9 Prozent) und Spanien (8,2 Prozent). Fast die Hälfte der jungen ausgewanderten Südtiroler zog nach Österreich, mehr als ein Viertel nach Deutschland, wie aus dem Bericht hervorgeht.<BR /><BR />Eine halbe Million junge Menschen von Süd- nach Norditalien<BR />Aus Süditalien geht es vor allem nach Deutschland (30,4 Prozent), Großbritannien (24,5 Prozent) und in die Schweiz (12,6 Prozent). <BR /><BR />Zwischen 2011 und 2024 sind 484.000 junge Menschen vom Süden nach Mittel- und Norditalien abgewandert: 240.000 in die wirtschaftsstarken Regionen des Nordwestens, zu denen auch die Lombardei und das Piemont gehören, sowie 163.000 in den Nordosten.<BR />Die stärksten Zuzüge verzeichneten die Regionen Lombardei (192.000), Emilia-Romagna (106.000) und Piemont (41.000). Die höchsten Abwanderungsverluste hingegen gab es in Kampanien mit der Hauptstadt Neapel (158.000), gefolgt von Sizilien (116.000) und Apulien (103.000).