Wofür Vater Carlo und Mutter Franca heute noch kämpfen und worüber sie sich – zu Recht – ärgern. <h3> Der geplatzte Traum eines Paares </h3>Andrea Papi hatte einen Traum: ein Fitnessstudio zu eröffnen, gemeinsam mit seiner Freundin, die Physiotherapeutin ist. Das erzählten die Eltern des Opfers des Bärenangriffs vom April 2023 der Tageszeitung „L'Adige“. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1010991_image" /></div> <BR /><BR />Im Elternhaus steht zwischen den Fotos von Andrea ein Osterei: „Es ist noch vom letzten Jahr“, sagt Carlo Papi. „In seinem Zimmer ist alles so, wie er es hinterlassen hatte.“ <BR /><BR /><embed id="dtext86-64036098_quote" /><BR /><BR /><BR />„Nur die Ostergeschenke liegen im Keller – er hatte nicht mehr die Möglichkeit, sie uns zu geben.“ Und die Familie nicht die Kraft, sie auszupacken. <BR /><BR />Denn die beiden Trentiner haben in den letzten 12 Monaten sehr viel Kraft darin investiert, „für sein Andenken zu kämpfen.“ <BR /><BR />Und zwar auch gegen Internet-Nutzer, die Hass-Beiträge gegen den Verstorbenen veröffentlicht hatten – und laut seinen Eltern auch nach ihrer Anzeige (wir haben berichtet) nicht damit aufhörten. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1010871_image" /></div> <BR /><BR />Sie kämpfen täglich darum, dass Andreas Opfer nicht umsonst war: „Es soll nie wieder zu einer solchen Tragödie kommen. Alle werden Andrea danken müssen, weil er mit seinem Opfer die Sicherheit in den Wäldern steigern wird“, sagt der Vater. <BR /><BR /><embed id="dtext86-64036991_quote" /><BR /><BR />Nach Andreas Tod drückten zahlreiche Politiker der Familie ihre Nähe aus – „vor allem Alessandro Urzì und Alessia Ambrosi. Staatspräsident Mattarella hat auch persönlich angerufen“, erzählen die Eltern. <BR /><BR />Doch es sei ärgerlich, dass eine öffentliche Verwaltung nun, nur wenige Tage vor dem Jahrtag des tragischen Todes von Andrea Papi, die Banner, die am Kreisverkehr des Dorfes hingen, entfernen ließ. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1010874_image" /></div> <BR /><BR />„Sie sagten uns, sie seien nicht genehmigt. Dabei hingen sie monatelang dort – und sie bemerken das erst wenige Tage, bevor sich sein Tod zum ersten Mal jährt?“, ärgert sich Vater Carlo. <BR /><BR />Die Erinnerung an Andrea Papi schwindet jedoch nicht: Neben der Gedenkmesse am 5. April ist für den Folgetag auch ein Fackelzug geplant. <BR />