Neun Bereiche haben die Wissenschaftler im Auftrag von „Italia Oggi“ genauestens analysiert. Südtirol überzeugte dabei vor allem in den Bereichen Arbeit, Umwelt, Tourismus und Kultur sowie Bevölkerungsentwicklung. Hier gab es jeweils die höchstmögliche Punktzahl. Damit ist Südtirol gesamtstaatlich Spitzenreiter.<h3> In welchen Bereichen Südtirol weniger punktete</h3> Auch bei Einkommen und Wohlstand schnitt Südtirol mit 964 von 1.000 Punkten sehr gut ab und verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um ganze 213 Punkte. Besser ist in diesem Ranking nur Mailand. <BR /><BR />Auch im Gesundheitswesen geht der Trend klar nach oben. Dort erhielt Südtirol diesmal 511 Punkte. Im Jahr davor waren es nur 377 gewesen. Platz eins in dieser Rangliste geht an die Provinz Ancona.<BR /><BR />Einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr gab es für Südtirol in den Bereichen Bildung (460 Punkte), Kriminalität und Sicherheit (500 Punkte) sowie soziale Absicherung. Besonders bei Letzterem ist der Unterschied eklatant: Im Vorjahr verzeichnete Südtirol das Top-Ergebnis von 927 Punkten, heuer waren es mit 437 Punkten nicht mal die Hälfte. Wie „Italia Oggi“ erklärt, wurden in diesem Bereich einige Indikatoren ausgetauscht. So kamen u. a. die Zahl der Verkehrstoten, die Todesfälle infolge von Alkohol- und Drogenmissbrauch sowie der Index zur Überbelegung von Gefängnissen bei der Berechnung zur sozialen Absicherung hinzu.<h3> Platz Sechs für das Trentino</h3>Das Trentino landete im Ranking zur Lebensqualität in Italien auf dem sechsten Platz und rutschte damit einen Platz nach hinten. Besonders gut abschneiden konnte das Trentino in den Bereichen Bevölkerungsentwicklung (zweiter Platz), Arbeit (fünfter Platz) und Einkommen und Wohlstand (zwölfter Platz). <BR /><BR />Den ersten Platz im alljährlich publizierten „Italia Oggi“-Ranking hat sich wieder die Provinz Mailand gesichert. Dahinter folgen Südtirol und Bologna. Bereits im Vorjahr wurde die lombardische Wirtschaftsmetropole als „Provinz mit der höchsten Lebensqualität in Italien“ gekürt.<h3> 107 von 110 italienische Provinzen untersucht</h3> Auch Südtirol konnte erfolgreich den bereits 2024 eroberten zweiten Platz verteidigen. Bologna verbesserte sich um eine Position und sicherte sich die Bronzemedaille. Am Ende der Rangliste stehen süditalienische Provinzen: Crotone und Caltanissetta. Die Studie verdeutlicht einmal mehr, dass es im Stiefelstaat ein Nord-Süd-Gefälle gibt. Nur in der Provinz L'Aquila in der Region Abruzzen wird die Lebensqualität als akzeptabel bewertet. <BR /><BR />Für die Erhebung wurden insgesamt 107 von 110 italienischen Provinzen untersucht.