Mittwoch, 24. Februar 2021

Fastenkalender: Neue Aktion der kirchlichen Jugendorganisationen

Mit einem digitalen Fastenkalender geht das kirchliche Jugendprojekt #kirchemalanders in die nächste Runde. #kirchemalanders ist nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie aus der Zusammenarbeit der Jugenddienste, dem diözesanen Amt für Ehe und Familie, der Young Caritas sowie der SKJ entstanden und entwickelt innovative jugendpastorale Projekte.

Mit einem digitalen Fastenkalender geht das kirchliche Jugendprojekt #kirchemalanders in die nächste Runde.
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Mit einem digitalen Fastenkalender geht das kirchliche Jugendprojekt #kirchemalanders in die nächste Runde.
Seit einem Jahr versammelt #kirchemalanders Menschen und Organisationen, die in der Jugendpastoral tätig sind. Rund um den ersten Corona-Lockdown an Ostern 2020 entstand die Idee, Angebote für junge Menschen zu sammeln, zu vernetzen und sichtbar zu machen. Diese Aktion hat Ostern überdauert, lief über den ganzen Sommer und schließlich mit #weihnachtenmalanders auch über die gesamte Advents- und Weihnachtszeit.

Nun kommt #kirchemalanders in die zweite Runde und hat erstmals für die Fasten- und Osterzeit nicht nur gesammelt, sondern mit dem Fastenkalender ein eigenes Format entwickelt. Täglich findet sich darin ein Impuls, etwas Nachdenkliches, Humorvolles oder Besinnliches, Musikalisches, manchmal zum Selberfeiern und manchmal gemeinsam mit anderen in den unterschiedlichen Online-Formaten.

„Wir wollen ein Signal des 'Trotzdem' setzen“

„Das Angebot möchte Hoffnung und Mut machen, wenn wir nun voraussichtlich das zweite Osterfest unter Corona-Bedingungen feiern müssen“, sagt Johanna Brunner, Leiterin des diözesanen Amtes für Ehe und Familie im Namen der Gruppe #kirchemalanders, in der aktuell mehrere Jugenddienste, Südtirols Katholische Jugend, das diözesane Amt für Familie und die Young Caritas mitarbeiten.

„Wir alle, ganz besonders aber junge Menschen vermissen die sozialen Kontakte, den Austausch, die realen Begegnungen, die unser Leben ausmachen. Wir wollen in dieser Zeit ein Signal des 'Trotzdem!' setzen: Trotzdem gemeinsam, trotzdem glauben und hoffen, trotzdem weitermachen, weil es auch ein Ende dieser für uns alle nun wirklich mühsamen Phase unserer Biografien geben wird. Auch das werden wir hoffentlich am heurigen Osterfest erleben, nach einer Fastenzeit die wohl für uns alle nun länger dauert, als nur die 5 Wochen“, hofft Johanna Brunner.
Die täglichen Impulse des Fastenkalenders finden sich auf der Webseite der Diözese Bozen-Brixen.

stol