Da rund um das Stadion kein Raum für Trainingsplätze ausgewiesen werden kann, wird der Verein in eine Gemeinde in der Umgebung von Bozen ausweichen.Vier Gemeinden haben Interesse, Favorit ist derzeit Kaltern. Am Donnerstag hat Landeshauptmann Luis Durnwalder der Kalterer Bürgermeisterin Gertrud Benin Bernard einen Vorschlag unterbreitet.Der FC Südtirol, der eine große Jugendabteilung hat, braucht drei Trainingsplätze mit Dienstleistungsgebäuden. Dafür würde das Land drei Millionen Euro zur Verfügung stellen.„Die Gemeinde Kaltern hat sehr gute Karten, die vom FC Südtirol benötigten Trainingsplätze zu bekommen“, sagte Durnwalder der Tageszeitung „Dolomiten“ (Freitag-Ausgabe). Am Mittwoch wird sich der Kalterer Gemeindeausschuss mit dem Vorschlag beschäftigen. Sechs Millionen Euro für Sanierung des DrususstadionsUnterdessen zeichnet sich auch für das Drususstadion eine Lösung ab. Das Stadion soll nach einem Umbau Platz für 4000 Zuschauer bieten. Falls man mehr Plätze brauche, müsse man mit Notsitzen für weitere 2000 Personen auskommen, so Durnwalder gegenüber der „Dolomiten“.Das „neue“ Drususstadion könne im Jahr 2013 zur Verfügung stehen.Das Land will der Gemeinde Bozen für die Sanierung sechs Millionen Euro zur Verfügung stellen. Für das Projekt in Leifers hätte das Land elf Millionen Euro bezahlt.„Die Gemeinde soll die Arbeiten in Konvention mit dem FC Südtirol ausführen. Die sechs Millionen Euro sind nur für das Stadion gedacht“, erklärte Landeshauptmann Durnwalder gegenüber der „Dolomiten“. stol