Mittwoch, 27. März 2019

Fehlalarm in den Anden: Vermisste Bergwanderer wohlauf

Vier in den peruanischen Anden zunächst als vermisst gemeldete Bergwanderer – unter ihnen drei Deutsche – sind nach Presseberichten wohlauf.

Die Wanderer sind in der Cordillera Huayhuash, einem Gebirgszug in den Anden(im Bild), unterwegs.
Die Wanderer sind in der Cordillera Huayhuash, einem Gebirgszug in den Anden(im Bild), unterwegs. - Foto: © shutterstock

Ein Brasilianer, der mit den drei Deutschen in der Cordillera Huayhuash rund 350 Kilometer nördlich von Lima unterwegs ist, habe anscheinend irrtümlich ein Notsignal an seinem GPS-System ausgelöst, sagte der Vorsitzende der peruanischen Bergführervereinigung, Rafael Figueroa, nach Angaben der Nachrichtenagentur Andina und der Zeitung „El Comercio“. Die Polizei habe daraufhin eine Suche eingeleitet.

Laut Figueroa haben die vier Männer im Alter zwischen 26 und 29 Jahren ihre Tour ohne Bergführer angetreten. Nach den ersten Notfallmeldungen habe ein Angehöriger Kontakt zu den Wanderern aufnehmen können, die bestätigt hätten, dass es ihnen gut gehe.

In der Andenregion erheben sich mehrere 6000er, darunter der über 6600 Meter hohe Yerupaja, der zweithöchste Gipfel Perus.

dpa

stol