Deshalb wird nun immer konkreter ins Auge gefasst, das ganze Jahr über keine Geldbußen zu verhängen – damit den Bürgern genug Zeit bleibt, auch bei privaten Tierärzten der gesetzlichen Pflicht nachzukommen. <BR /><BR />Das Thema Hunde-DNA stand im Zentrum einer Aussprache am Montag – zwischen Landesrat Luis Walcher, Landestierarzt Dr. Paolo Zambotto, seiner Stellvertreterin Dr. Gerlinde Wiedenhofer und Walchers Ressortchef Klaus Unterweger. Landesrat Walcher will über dieses Treffen nicht viel sagen. Nur so viel: Er brauche noch weitere Informationen – gegen Ende des Monats werde er dazu Stellung nehmen. <BR /><BR />Bei der Aussprache stand jedenfalls ein Vorschlag im Raum, der bereits seit längerem diskutiert wird: Heuer soll die 350-Euro-Geldbuße, die säumigen Hundebesitzern bereits seit 1. Jänner dieses Jahres droht, nicht verhängt werden. Diese Lösung hält man auch im Gemeindenverband für sinnvoll. Derzeit ist diese Variante noch in der Vorschlagsphase. Da aber bereits seit über 2 Monaten keine Geldbuße verhängt wurde, obwohl das Gesetz bereits seit Anfang des Jahres in Kraft ist, deutet vieles darauf hin, dass es in diese Richtung gehen wird.<BR /><BR />Laut Dr. Paolo Zambotto wurde bisher bei etwa 11.000 Hunden in Südtirol die DNA abgenommen – mittels Abstrich oder Blutentnahme. Damit fehlen noch immer etwa 29.000 Hunde. Für das geplante Zusatzangebot in den Gemeinden stünden 8 Tierärzte bereit – darunter auch pensionierte. Nach wie vor zu klären ist die Beauftragung dieser Tierärzte – durch das Land oder die Gemeinde. Landeshauptmann Arno Kompatscher und Landesrat Luis Walcher sollen klären, welches der bessere Weg ist. <BR /><BR /><BR /><BR />