„Matthias ist das beste Beispiel aus unserer Runde, das uns zeigt, wie weit man es mit einer guten Ausbildung und mit Fleiß bringen kann“, sagte lvh-Vizepräsident Martin Haller und gratulierte dem jungen Tischler zu seinem Ergebnis. Die Ausbildung in Südtirol sei auf einem hohen Niveau und es werde alles daran gesetzt, dass dies auch in Zukunft so bleibt, betonte Haller.Auch die Ortsgruppe der Handwerker würdigte den drittbesten WM-Teilnehmer bei den Tischlern im vergangenen Jahr.Ortsobmann Christof Weissteiner überreichte ihm eine Urkunde und einen Holzhobel, der ihn stets an das spannende Erlebnis erinnern soll. Auch Bürgermeister Konrad Messner reihte sich unter die Gratulanten und überreichte dem jungen Talent ein kleines Präsent.Im Anschluss kam Gschnitzer, der sich schon in der Mittelschule sehr für den Tischlerberuf interessierte und immer gerne mit Holz arbeitete, selbst zu Wort: Er berichtete von seinen Eindrücken und Erfahrungen beim Wettbewerb, bei dem er sich gegen mehr als 20 Jungtischler aus der ganzen Welt durchsetzen konnte. Aufgabe war es, ein Kleinmöbelstück aus Eichenholz mit Fußgestell, ausziehbarer Schublade und einer nach vorne zu öffnenden Klappe zu fertigen. Sein Werkstück erhielt von der fachkundigen Expertenjury die drittbeste Bewertung und wurde deshalb mit der Bronzemedaille prämiert.Mit ihm freuten sich auch seine Mitarbeiter von der Firma Barth, in der Gschnitzer als Tischler angestellt ist.