Am Donnerstag erfolgte der offizielle Spatenstich f?r die Ausbauarbeiten im Beisein von AEW-Generaldirektor Nicola Calabr?, dem Algunder B?rgermeister Ulrich Gamper und G?nther Andergassen, dem Etschwerke-Verantwortlichen des Hauptbereichs Technik und Fernw?rme. ?Die Etschwerke haben seit 2007 ?ber 40 Millionen Euro in den Bereich Fernw?rme investiert: Die Investitionen betrafen bislang die vier Meraner Produktionsanlagen, das Verteilernetz und insgesamt 250 W?rme?bergabestationen. Die Erfahrungen, die wir bislang in Meran gemacht haben, waren ?berwiegend positiv, weshalb wir uns zu weiteren Schritten ermutigt sahen?, so Calabr?.Mit der Gemeindeverwaltung von Algund sei man bereits in Gespr?chen, um einen m?glichen Standort f?r eine eigene Fernw?rmeanlage auf Biomassebasis in Algund ausfindig zu machen. ?Eine solche - es w?re die f?nfte neben den vier Produktionsanlagen auf Meraner Gemeindegebiet - w?rde die Leistung des Netzes weiter erh?hen?, erkl?rt Calabr?.Durch die Grabungsarbeiten k?nne es streckenweise auf Algunder Gemeindegebiet bzw. auf zentralen Verbindungsstra?en von Meran in Richtung Algund zu einigen Behinderungen kommen. ?Wir bitten daher bereits heute die Bev?lkerung um Verst?ndnis f?r etwaige Beeintr?chtigungen im Zuge der Arbeiten am Versorgungsnetz.? Die Einspeisung ins Etschwerke-Fernw?rmenetz soll den Algundern Vorteile bringen. Fernw?rme kann laut G?nther Andergassen einerseits bei den Umwelteigenschaften punkten.?Bezogen auf ein durchschnittliches Betriebsjahr spart ein Kunde durch den Anschluss an die Fernw?rme rund 20 Prozent an CO2 ?Emissionen ein?, so Andergassen. Dazu komme die Kostenersparnis: ?Bei Fernw?rme werden keine hohen Folgekosten f?llig, etwa f?r Tanks, Reparaturen oder Kaminkehrerarbeiten.?