Die Straßen, die ab 2025 und in den Folgejahren von den Bauarbeiten betroffen sein werden, können damit in den Bauleitplan eingetragen werden.<BR /><BR /><BR />„Dieser Beschluss des Gemeinderates ist der erste Schritt, die Voraussetzung, um die nächsten Schritte in die Wege leiten zu können, bis schließlich konkret mit den Arbeiten für die Verlegung der Rohre begonnen werden kann“, erklärte Günther Andergassen, Geschäftsführer von „Alperia Ecoplus“, gestern uns gegenüber. Die Alperia-Tochtergesellschaft führt die 7 Fernheizwerke in Bozen, Meran, Vöran, Klausen, Latzfons, Sexten und Schlanders. <h3> „Langfristiger Plan“</h3>„Die Liste der neu in den Bauleitplan eingetragenen Straßen entlang der Haupttrassen, die an das Fernwärmenetz angeschlossen werden sollen, ist lang. Wir sprechen hier von einem Zeitraum von bis zu 9 Jahren, bis die Arbeiten in allen Straßen umgesetzt werden können. Es ist ein langfristiger Plan“, betont Andergassen. Die konkrete Planung für das kommende Jahr steht bereits. <BR /><BR /><BR />„Heuer haben wir die Romstraße in nördlicher Richtung erschlossen. Im Sommer 2025 werden, wie mit der Gemeinde vereinbart, die Arbeiten am südlichen Abschnitt durchgeführt und abgeschlossen. Zugleich werden dort auch in einigen Seitenstraßen, der Dalmatienstraße, der Turinstraße und der Vicenzastraße, die heuer bereits begonnenen Bauarbeiten fortgeführt und beendet.“ <h3> Im Jahr 2026 geht es in Richtung Zentrum</h3><BR />Im kommenden Jahr und auch im Jahr 2026 wird das Fernwärmenetz dann in Richtung Zentrum/Uni-Zone wachsen. Die entsprechenden Baulose sind bereits genehmigt. <BR /><BR /><BR />„Gegraben wird unter anderem in der Carduccistraße, der Sparkassenstraße, der Talfergasse und der Rosministraße. Dabei wird von der gelben Fahrradbrücke an der Eurac aus, wo Rohre bis zur Loretobrücke weiterführen, ein Abgang gemacht. Gegraben wird von dort in der Grünzone entlang der Talfer in Richtung Zentrum. Verlegt werden die Rohre bis zur Verbindungstreppe, die von der Talferpromenade in die Sparkassenstraße in Richtung Marienklinik führt“, erklärte der „Alperia Ecoplus“-Geschäftsführer.<BR /><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1093677_image" /></div> <BR /><BR />In welcher Straße, wann Arbeiten stattfinden, werde mit der Gemeinde vereinbart. „Es geht immer darum, günstige Zeiträume für die Arbeiten zu finden. In der Romstraße etwa gibt es von der Gemeinde die Auflage, die Arbeiten in den Sommermonaten durchzuführen, da die Schulen in dieser Zeit geschlossen sind.“ <BR /><BR /><BR />Was die Uni-Zone betreffe, werde das Programm derzeit mit der Gemeinde ausgearbeitet. „Wir versuchen, möglichst tragbare Lösungen zu finden. Natürlich verursachen solche Bauarbeiten Störungen. Aber ich glaube, die Bozner Bevölkerung ist so reif, dass sie den Nutzen der Fernwärme für die Allgemeinheit versteht“, unterstrich Günther Andergassen.