Freitag, 30. September 2016

Feuer im Kondominium: 100 Personen in Sicherheit gebracht

Großalarm in der Landeshauptstadt: In der Nacht auf Freitag ist in einem Kondominium in Bozen Feuer ausgebrochen. Wegen starken Rauchs wurde erst das gesamte Gebäude evakuiert. Rund 100 Personen wurden in Sicherheit gebracht. Nach dem Einsatz konnten alle in ihre Wohnungen zurück - bis auf 13.

Im Keller nur noch verbrannte Gegenstände und Brandgeruch: Auf die Wohnungen hat das Feuer in der Bozner Europaallee glücklicherweise nicht übergegriffen.
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Im Keller nur noch verbrannte Gegenstände und Brandgeruch: Auf die Wohnungen hat das Feuer in der Bozner Europaallee glücklicherweise nicht übergegriffen.

Aufregung in der Bozner Europaallee: Am späten Donnerstagabend brach in einem Kellerabteil eines Kondominiums Feuer aus. Gegen Mitternacht rückten die Wehrmänner der Berufsfeuerwehr Bozen und der Freiwilligen Feuerwehren von Gries und Bozen aus, um der Flammen Herr zu werden. Einem Bericht der Bozner Berufsfeuerwehr zufolge brannten mehrere Kellereinheiten vollständig aus.

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Vom Kellerabteil in der Bozner Europastraße sind nur noch schwarze Umrisse zu erkennen. Die Brandursache ist unklar. - Foto: Berufsfeuerwehr

  

Starker Rauch treibt Bewohner aus den Betten

Damit allerdings nicht genug: Mit dem Feuer hatte sich starker Rauch gebildet. Dieser breitete sich über das Treppenhaus bis in die oberen Stockwerke des Kondominiums aus. Das gesamte Gebäude wurde evakuiert, rund 100 Personen in Sicherheit gebracht.

Nach dem Ende des Brandeinsatzes konnten alle Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurück - bis auf 13: Diese brachte der Zivilschutz der Gemeinde Bozen vorübergehend in Gastbetrieben unter, da ihre Unterkünfte zu stark verraucht waren. 

Medizinische Betreuung vor Ort

Zudem wurden vier Betroffene vor Ort medizinisch betreut. Der Notarzt und das Weiße Kreuz versorgten sie, nachdem die Personen über Übelkeit geklagt hatten. Eine Person, die erst vor kurzem einer Operation unterzogen worden war, wurde ins Bozner Spital eingeliefert.

Nachlösch- und Aufräumarbeiten beschäftigten die Wehrmänner bis in die frühen Morgenstunden. Gegen 4 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

stol

stol