Kurz vor der Dorfeinfahrt von Welschnofen stand am frühen Dienstagmorgen ein altes Sägewerk, die so genannte Tischlersäge, in Vollbrand. Um 5.40 Uhr wurde der Alarm ausgelöst: Ein Lkw-Fahrer, der auf der Dolomitenstraße direkt am Brand vorbeikam, war darauf aufmerksam geworden.<BR /><BR />Die alte Säge war bis zum Brand noch in Betrieb gewesen: Sie ist Teil eines verlassenen Anwesens abseits der Handwerkerzone. Beide Gebäude wurden durch das Feuer zerstört. Dieses war offenbar von der Säge ausgegangen und hatte dann auf die nebenstehenden Gebäude und Überdachungen sowie den angrenzenden Wald übergegriffen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="787757_image" /></div> <BR />Das historische Sägewerk war eines der wenigen in Südtirol, die noch mit Wasser angetrieben wurden: Die Flammen haben nichts verschont. Auch landwirtschaftliche Maschinen, darunter ein Traktor, wurden zerstört.<BR /><BR />Die Freiwilligen Feuerwehren von Welschnofen, Karersee, Gummer, Steinegg und Eggen sowie die Berufsfeuerwehr Bozen waren mit 100 Mann im Einsatz.<BR /><BR />Kurz vor 7.30 Uhr meldete die Feuerwehr, der Brand sei unter Kontrolle. Inzwischen haben die Einsatzkräfte einen Bagger zur Verfügung, um den glimmenden Schutt zu bearbeiten und so zu allen Glutnestern vordringen zu können. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="787760_image" /></div> <BR /><BR />Auch das Weiße Kreuz wurde alarmiert. Verletzte gibt es nicht.<BR /><BR />Die Berufsfeuerwehr Bozen führt eine Brandursachenermittlung durch. Die Carabinieri ermitteln.<BR /><BR /><embed id="dtext86-55139278_gallery" />