Schon seit Monaten durchlebt die Freiwillige Feuerwehr Waidbruck eine schwierige Zeit, heißt es in einer Presseaussendung."Ungerechtfertigte Vorwürfe über angeblich fehlende Rechnungsbelege führten dazu, dass die Abschlussrechnung 2013 und der Haushalt 2015 vom Gemeinderat mehrheitlich nicht genehmigt wurden", schreiben die Wehrleute in ihrer Aussendung und ergänzen: "Bei der letzten Gemeinderatsitzung stand gar die Auflösung der Feuerwehr auf der Tagesordnung. Dies konnte u.a. durch einen lautstarken und sichtbaren Protest der Gemeindebürger verhindert werden." Der Gemeinderat habe aber trotzdem mit 6:4 Stimmen "gegen den Willen der Dorfbevölkerung", die Kompetenzen im Bereich Zivilschutz vorübergehend an die Nachbarswehr aus Klausen übertragen.Diese Entscheidung führe zu Unsicherheit in der Bevölkerung und setze Waidbruck in eine äußerst absurde Situation, mit großen rechtlichen Bedenken, beklagt die Feuerwehr Waidbruck. Zum einen bestehe die Feuerwehr Waidbruck zwar weiterhin, zum anderen dürfe diese laut Bürgermeister nicht zu Einsätzen ausrücken, weil kein genehmigter Haushalt 2015 vorliegt. "Emotional geladene Jahresversammlung"Am Samstag kam es dann bei einer - laut Aussendung - äußert emotional geladenen Jahreshauptversammlung unter Anwesenheit hoher Feuerwehrfunktionäre zur Neuwahl für die Amtszeit 2015-2020.Dabei wurden mit überwältigender Stimmenmehrheit Michael Gantioler zum neuen Kommandanten und Lukas Gröber zum neuen Kommandanten-Stellvertreter gewählt.Auch die restlichen Ausschussmitglieder konnten jeweils mit großer Stimmenmehrheit bereits im ersten Wahlgang ermittelt werden.Mehrere Redner betonten laut Presseaussendung, "dass die bisherige Führungsspitze auf ungerechtfertigte Art und Weise in der Öffentlichkeit beschuldigt wurde". Daraufhin sei mit einem langanhaltendem Applaus der bisherigen Feuerwehrführung für ihren unermüdlichen Einsatz Dank und Anerkennung ausgesprochen worden, schreibt die Wehr weiter."Sichtbares Zeichen für einen Neustart"Zum Abschluss heißt es in der Presseaussendung: "Die Feuerwehr Waidbruck hat nun ein sichtbares Zeichen für einen Neustart gesetzt und erhofft sich jetzt auch von der Gemeindeverwaltung endlich ein Einlenken in dieser für das gesamte Dorf äußerst unangenehmen Situation." Die Feuerwehr bittet, die bei der Gemeinde eingereichten Unterlagen baldigst zu prüfen.