Dienstag, 12. Dezember 2017

Feuerwehren im Dauereinsatz

Schnee und Regen sorgten in den letzten 24 Stunden für Chaos und für gefährliche Situationen im Straßenverkehr. Sowohl die Berufsfeuerwehr Bozen als auch die Freiwilligen Feuerwehren rückten im ganzen Land zu zahlreichen Einsätzen aus.

Die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren standen in den letzten 24 Stunden im Dauereinsatz. - Foto: Berufsfeuerwehr Bozen
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Die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren standen in den letzten 24 Stunden im Dauereinsatz. - Foto: Berufsfeuerwehr Bozen

In den letzten 24 Stunden hat die Berufsfeuerwehr im Stadtgebiet von Bozen und der näheren Umgebung verschiedene Einsätze wegen des Schneefalles absolviert.

So sind die Mannschaften 15 Mal wegen abgebrochener Äste und Bäume ausgerückt, weitere 15 Einsätze wurden wegen Überschwemmungen gemacht und 3 Mal rückte auch der Rüstwagen aus, um steckengebliebene Fahrzeuge wieder auf die Fahrbahn zu ziehen.

Einsatz in Leifers. - Foto: Landesverband der Freiwilligen Feuerwehren

Insgesamt 7 Mal wurde die Berufsfeuerwehr zu Lokalaugenscheinen gerufen. In den letzten 24 Stunden arbeitete sie also 40 Einsätze ab.

Bei 4 dieser Einsätze unterstützte die  Freiwillige Feuerwehr von Gries die Wehrmänner der Berufsfeuerwehr.

Die Freiwilligen Feuerwehren rückten 60 Mal aus

Die anhaltenden Niederschläge (innerhalb der vergangenen 24 Stunden hat es fast doppelt so viel geregnet wie normalerweise im gesamten Monat Dezember) führten seit Montagabend zu über 80 Einsätzen für die Freiwilligen Feuerwehren im Land.

Einsatz in Neumarkt. - Foto: Landesverband der Freiwilligen Feuerwehren

Die Feuerwehrleute standen wegen umgestürzten Bäumen, liegengebliebenen Fahrzeugen und Lkw, Verkehrsunfällen wegen eisiger Fahrbahnen (STOL hat berichtet), sowie kleineren Steinschlägen und Überschwemmungen im Einsatz.

Überschwemmung in Plaus. - Foto: Landesverband der Freiwilligen Feuerwehren

Einsatz in St. Leonhard. - Foto: Landesverband der Freiwilligen Feuerwehren

Einsatz in Branzoll. - Foto: Landesverband der Freiwilligen Feuerwehren

Am Dienstag beruhigt sich die Situation zusehends. Die Aufmerksamkeitsstufe der Agentur für Bevölkerungsschutz wird bis Mittwoch aufrechterhalten.

stol

stol