Montag, 29. Oktober 2018

Feuerwehren rückten 7 Mal häufiger aus als normal

Durch die starken Regenfälle waren seit den frühen Morgenstunden am Sonntag laut den aktuellen Daten 104 Freiwillige Feuerwehren mit Hunderten Feuerwehrleuten bei rund 200 Schadensfällen im Einsatz, also knapp 7 mal so oft wie im normalen Tagesdurchschnitt.

104 Freiwillige Feuerwehren standen mit Hunderten Feuerwehrleuten bei rund 200 Schadensfällen im Einsatz. - Foto: Landesfeuerwehrverband
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104 Freiwillige Feuerwehren standen mit Hunderten Feuerwehrleuten bei rund 200 Schadensfällen im Einsatz. - Foto: Landesfeuerwehrverband

Die Feuerwehren mussten wegen zahlreichen kleineren Erdrutschen, Bäumen auf Straßen, Steinschlägen sowie Überschwemmungen bei Gebäuden, Straßen oder Unterführungen ausrücken. Bei Brennerbad ist am Abend eine Mure abgegangen und die Brennerautobahn A22, die Brennereisenbahn als auch die Staatsstraße mussten für mehrere Stunden gesperrt werden. (STOL hat berichtet) 

Im Einsatz waren die Feuerwehren Sterzing und Gossensass, Erdbewegungsmaschinen der Berufsfeuerwehr und der Autobahn sowie die Zivilschutzgruppe des Weißen Kreuzes.

Die Etsch hat bei Neumarkt am Sonntag gegen 21 Uhr die Vorwarnstufe von 5 Meter überschritten. In Absprache mit der Hochwasserzentrale wurde die Bezirkseinsatzzentrale BEZ9 aktiviert und die Brücken im Bezirk wurden von den Feuerwehren kontrolliert. Glücklicherweise hat sich die Situation gegen 23:45 Uhr etwas entspannt und die Pegelstände sind wieder unter die Vorwarnstufe  zurückgegangen.

Foto: Landesverband der Freiwilligen Feuerwehren Südtirols

Der Hochwasserdienst wurde daher beendet und die Bezirkseinsatzzentrale ist nicht mehr besetzt.

Des Weiteren wurden von den Freiwilligen Feuerwehren landesweit verschiedene Kontrollfahrten durchgeführt und Bachläufe kontrolliert um mögliche Gefahrensituationen frühzeitig erkennen zu können. 

Foto: Landesverband der Freiwilligen Feuerwehren Südtirols

stol

stol