Im Gespräch mit „20 Minuten“ teilte der Zermatter Rettungschef Anjan Truffer mit, dass sich der sechste Tourengänger höchstwahrscheinlich in unmittelbarer Nähe des Fundortes der anderen Gruppenmitglieder befindet. <BR /><BR />„Seine Skier und sein Rucksack sind bei den anderen gefunden worden“, sagt Truffer. Wie berichtet, schilderte er gestern das unschöne Bild, das sich den Rettern am Unglücksort bot. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/nach-bergdrama-in-der-schweiz-sie-haben-versucht-eine-hoehle-zu-bauen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(Hier lesen Sie mehr dazu)</a><h3> Letzter Vermisster womöglich in Gletscherspalte gefallen</h3>Laut dem Zermatter Rettungschef bestehe auch die Möglichkeit, dass der sechste Skitourengeher in eine Gletscherspalte gefallen ist, da diese in dem Gebiet keine Seltenheit sind.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1005737_image" /></div> <BR /><BR />Der Kommandant der Walliser Kantonspolizei, Christian Varone, versicherte im Gespräch mit „Blick“, dass die Einsatzkräfte alles tun würden, um die noch vermisste Person zu finden. Ist das Wetter allerdings zu schlecht, könnten die Retter nicht ausrücken.<h3> Schlechte Wetterbedingungen erschweren die Suche</h3>Gestern etwa war das Wetter noch gut, die Ermittler hatten klare Sicht. Am heutigen Dienstag hingegen musste die Suche wegen dichtem Nebel unterbrochen werden.<BR /><BR />Doch wie hoch sind die Chancen, die letzte vermisste Person lebendig aufzufinden? Hoffnung gebe es immer, dass der letzte Vermisste lebend gefunden werden könne, sagt Daniel Imboden, Mediensprecher der Kantonspolizei Wallis, auf Anfrage von Blick. Auch der Zermatter Rettungschef Truffer sagt: „Wir haben Vermisste auch schon mehrere Tage später gefunden, Wunder passieren immer.“<BR />