Dienstag, 28. April 2015

Fielmann streckt Hände nach Südtirol aus

Mehr Absatz, mehr Umsatz, mehr Gewinn: Das Fazit des Jahres 2014 lässt sich bei der deutschen Optikerkette Fielmann auch nach dem 1. Quartal 2015 ziehen.

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Foto: © shutterstock

Von Jänner bis März verkaufte Fielmann 1,87 Millionen Brillen (Vorjahresquartal: 1,85 Mio.) und steigerte die Konzernerlöse um 3,5 Prozent auf 317,1 Mio. Euro. Der Gewinn erhöhte sich um 4,7 Prozent auf 44,5 Mio. Euro.

„Es gibt Positives zu berichten. Wir haben zum zehnten Mal in Folge das beste Unternehmensergebnis erzielt“, sagte Fielmann am Dienstag in Hamburg. Der Gewinn legte 2014 um 14,6 Prozent auf 162,8 Mio. Euro zu. Davon sollen die Aktionäre mit einer von 1,45 Euro auf 1,60 Euro steigende Dividende profitieren.

„Keine große Anhäufung an Optiker-Ketten“

Die Filialkette sei zuversichtlich, ihre Marktposition weiter auszubauen, kündigte der 75 Jahre alte Firmenchef an. Er will weitere Geschäfte vor allem in West- und Süddeutschland eröffnen. Das Wachstum erfolge „mit Augenmaß“, erläuterte Fielmann.

Zehn Standorte kamen 2014 neu hinzu; 687 sind es in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in angrenzenden Ländern.

Erstmals sollen nun in Südtirol – Bozen (anstelle des Cafés Streitberger), Brixen, Meran – Filialen eröffnet werden. Das „deutschsprachige Italien“ sei ideal, um sich ein Bild von der dortigen Kundschaft zu machen. „Es gibt dort keine große Anhäufung von Optiker-Ketten“, ergänzte Finanzvorstand Georg Alexander Zeiss.

apa/dpa-afx

stol