Freitag, 05. April 2019

Finanzer lassen Bozner Metzgerei schließen

Die Bozner Finanzbeamten haben bei einer Routinekontrolle bei einer Metzgerei in der Landeshauptstadt Bozen mehrere Gesetzesübertretungen festgestellt.

Die Bozner Finanzbeamten haben bei einer Routinekontrolle bei einer Bozner Metzgerei mehrere Gesetzesübertretungen festgestellt. - Foto: Finanzwache
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Die Bozner Finanzbeamten haben bei einer Routinekontrolle bei einer Bozner Metzgerei mehrere Gesetzesübertretungen festgestellt. - Foto: Finanzwache

Einerseits sollen Unregelmäßigkeiten bei der Ausstellung von Kassabelegen festgestellt, sprich es soll „Schwarz“ kassiert worden sein. Andererseits soll auch der einzige Angestellte der Metzgerei nicht ordnungsgemäß gemeldet gewesen sein. Laut Finanzwache soll ihm das Gehalt in bar ausgezahlt worden sein, was gegen das Gesetz verstößt.

Arbeitgeber dürfen seit dem 1. Juli 2018 das Gehalt an ihre Mitarbeiter nämlich ausschließlich über transparente Wege, wie etwa Banküberweisungen, auszahlen. Bei Missachtung droht dem Arbeitgeber eine Strafe zwischen 1000 und 5000 Euro für jedes Monat, in dem er das Gehalt nicht ordnungsgemäß ausgezahlt hat. 

Außerdem soll der Metzgerei auch das SCIA-Formular, über das ein Unternehmen verfügen muss, und welches den Beginn einer gewerblichen Tätigkeit bescheinigt, gefehlt haben.

Das Fehlen dieses Formulars sieht eine Verwaltungsstrafe von 5.877 Euro und die sofortige Schließung des Geschäftes vor.

stol

stol