Donnerstag, 30. Juli 2015

Finanzjongleur im Visier der Staatsanwälte

Während er auf freiem Fuß ist, ermittelt - so das Tagblatt "Dolomiten" am Donnerstag - in gleich zwei Ländern die Staatsanwaltschaft zu den Machenschaften und Geldflüssen von Konrad Mitterrutzer.

Konrad Mitterrutzer: im doppelten Visier der Fahnder.
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Konrad Mitterrutzer: im doppelten Visier der Fahnder. - Foto: © STOL

Ans Licht gebracht hatte die Sache das angebliche Verschwinden des selbsternannten Finanzvermittlers im Mai (STOL hat berichtet). Damals waren etliche Meldungen – und auch Anzeigen – von Personen eingetrudelt, die erklärten, Mitterrutzner Geld anvertraut zu haben. Von Millionenbeträgen war die Rede.

Dann tauchte der Vermisste plötzlich wieder auf: Er war in einem Hotel in der Slowakei und kehrte nach Südtirol zurück (STOL hat berichtet).

Auch in Nürnberg wird ermittelt

Seither wird gegen den Felthurnser wegen Betrugs und unerlaubter Ausübung des Berufes als Anlageberater ermittelt. Doch nicht nur. Noch bevor die Bozner Staatsanwaltschaft auf den Finanzjongleur aufmerksam wurde, hatte ihn schon die Staatsanwaltschaft von Nürnberg im Visier. Die Erhebungen dauern an.

Mitterrutzner selbst hat noch keine Aussage gemacht.

stol/rc/ker

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Weitere Hintergründe und Details lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des Tagblattes "Dolomiten". 

stol