<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1143507_image" /></div> <BR /><BR />Es sei in den Verhandlungen zwischen den Stiftungen und den Fischervereinen mündlich versprochen worden, dass, wenn einer der 2 Vereinigungen aussteigen sollte, der andere Verein die gesamte Fischerei zur Pacht erhalte, sagt<b> Max Gruber</b> (im Bild). <BR /><BR />„Weil sich die Lananer Raika-Stiftung aber nicht an die Versprechungen hält, wird die Fischerei Braunsberg-Ulten heuer zu 99 Prozent nicht geöffnet, sofern keine schnelle Lösung gefunden wird. Denn bei uns im Ultental zählt das Wort. Lanas Stiftung will den Fischerverein Naturfreunde Ultner Bergseen ins Boot holen – aber ohne uns und auch ohne die Stiftung der Raika Ulten-St. Pankraz-Laurein, die voll hinter uns steht und sich an die Versprechungen hält.“<BR /><BR /> Laut Gesetz brauche es einen Bewirtschafter für die gesamte Fischerei, um sie zu öffnen. Und dieser müsse von beiden Stiftungen ernannt werden. „Die Stiftung Ulten-St. Pankraz-Laurein wird aber nichts unterschreiben, mit dem der Verein nicht einverstanden ist“, so Gruber. Die Führungsriegen der beiden Fischervereine Ulten und Lana-Marling-Tscherms mit insgesamt etwa 460 Fischern hatten bereits Gespräche für eine gemeinsame Bewirtschaftung geführt. „Die Zusammenfindung war reibungslos“, sagt Gruber. „Und wenn wir die Fischerei alleine zur Pacht bekommen sollten, wird es auch eine Zusammenarbeit geben.“<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1143510_image" /></div> <b><BR /><BR />Leonhard Lösch</b> (im Bild), Präsident des Fischervereins Lana-Marling-Tscherms, betont: „Wir sind einverstanden, dass die Ultner Kollegen die Privatfischerei allein pachten, denn uns geht es um die Sache – nämlich darum, dass gefischt werden kann.“ Von der Lananer Raika-Stiftung ist Lösch enttäuscht: „Wir haben in der Vergangenheit Pachtverträge mit Privaten und dem Land abgeschlossen – immer mit Erfolg. Mit unserer eigenen Raika klappt es aber nicht. Für sie haben wir auf das Vorkaufsrecht verzichtet und den Pachtvertrag aufgegeben, damit der Kauf überhaupt über die Bühne gehen konnte.“<BR /><BR /> Denn nachdem mit dem Kauf alles in trockenen Tüchern gewesen sei, habe sich Lanas Raika-Stiftung nur noch auf den Bergseeverein konzentriert. „70 Prozent der Mitglieder dieses Vereins sind auch Teil meiner Vereinigung“, sagt Lösch. „Und einige, die wir vor Jahren ausgeschlossen haben, gehören ebenfalls dazu.“<BR /><BR />Und er fügt hinzu: „Wir waren unter bestimmten Voraussetzungen sogar bereit, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Dazu gab es ein Gespräch zwischen Lanas Stiftungspräsident Harald Werth und mir. Obwohl er mir eine baldige Antwort versprach, habe ich seit Wochen nichts mehr gehört.“ <h3> Stellungnahme der Raika</h3>„Wir arbeiten an einer Lösung und sind zuversichtlich, dass die Fischerei Braunsberg-Ulten in diesem Jahr öffnen wird. Von Versprechungen ist mir nichts bekannt“, betont Harald Werth, der Obmann der Raiffeisenkasse und Präsident der Raika-Stiftung Lana. „Als lokale Genossenschaftsbank sind wir unseren Mitgliedern im Einzugsgebiet verpflichtet. Daher bemühen wir uns, die lokalen Vereine in unserer Tätigkeit zu berücksichtigen. Und bei den Naturfreunden Ultner Bergseen handelt es sich um einen lokalen Verein.“