Samstag, 10. März 2018

Flaggenaktion in Erinnerung an den tibetanischen Volksaufstand

Am 10. März jährt sich zum 59. Mal der tibetanische Volksaufstand gegen die chinesische Besatzungsmacht, an dem 100.000 Tibeter ihr Leben verloren haben. Aus Solidarität und in Erinnerung an dieses Ereignis, hissen Städte und Gemeinden in ganz Europa die tibetanische Nationalflagge.

Die Abordnung des Südtiroler Heimatbundes mit dem Terlaner Bürgermeister Klaus Runer. - Foto: Südtiroler Heimatbund
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Die Abordnung des Südtiroler Heimatbundes mit dem Terlaner Bürgermeister Klaus Runer. - Foto: Südtiroler Heimatbund

Tibet ist seit 1950 ein von China besetztes Land. Klöster und Kulturgüter wurden zerstört, Mönche und Nonnen getötet. Auch heute noch ist die Lage in Tibet sehr angespannt, wie aus einer Pressemitteilung des Südtiroler Heimatbundes hervorgeht. 

Seit 1996 findet deshalb weltweit eine Flaggenaktion statt, an der sich in Mitteleuropa unter anderem­ Frankreich, Italien, Luxemburg, Ungarn, Tschechien, Schweiz, Liechtenstein, Österreich und Deutschland beteiligen.

In Südtirol hat der Südtiroler Heimatbund (SHB) in diesem Jahr vor dem Eingang der Gemeinde Terlan mit einem deutschen und einem italienischen Plakat auf das Schicksal des Volkes „auf dem Dach der Welt“ hingewiesen. Die SHB-Abordnung wurde auch von Bürgermeister Klaus Runer empfangen.

stol

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