Die Tourismusorganisation Garda Dolomiti Azienda per il Turismo hat den Start des neuen Mobilitätsdienstes „Bus&Go“ bekannt gegeben. Der Service ist ab sofort im Gebiet des oberen Gardasees verfügbar und soll bis zum Jahresende in Betrieb bleiben.<BR /><BR />Das Konzept ist einfach: Nutzer laden die entsprechende App herunter, wählen ihren Start- und Zielpunkt aus und begeben sich zur nächstgelegenen Haltestelle. Anschließend wird die Fahrt über das System organisiert. Laut den Betreibern ist Bus&Go vollständig in den öffentlichen Nahverkehr integriert. Die Anwendung berechnet automatisch die schnellste verfügbare Verbindung und kombiniert bei Bedarf verschiedene Verkehrsmittel.<BR /><BR />Für die Nutzung des Rufbusses werden zwei Euro pro Strecke berechnet. Gäste, die im Besitz der Garda Guest Card sind, können den Dienst kostenlos nutzen. Die Karte wird von vielen Beherbergungsbetrieben ausgegeben und gewährt bereits zahlreiche Vergünstigungen im öffentlichen Verkehr.<h3> Spezielles Angebot für Kletterer</h3>Ein besonderer Schwerpunkt des neuen Angebots liegt auf dem Klettersport. Die Region rund um Arco zählt zu den bekanntesten Kletterdestinationen Europas und zieht jedes Jahr tausende Sportler an.<BR /><BR />Mit Bus&Go können nun auch mehrere beliebte Klettergebiete direkt erreicht werden. Dazu gehören die Klettergärten Laghel, Padaro sowie Policromuro. Ziel ist es, den Individualverkehr zu reduzieren und die oftmals schwierige Parkplatzsituation an den stark frequentierten Felswänden zu entschärfen.<BR /><BR />Die Verantwortlichen werben damit, dass Kletterer künftig lediglich ihre Haltestelle reservieren müssen und anschließend ohne Parkplatzsuche direkt zum jeweiligen Klettergebiet gelangen können.<h3> Teil einer nachhaltigen Mobilitätsstrategie</h3>Mit Bus&Go setzt die Tourismusregion Garda Trentino verstärkt auf flexible Mobilitätsangebote. Gerade in den Sommermonaten stößt das Straßennetz rund um den nördlichen Gardasee regelmäßig an seine Kapazitätsgrenzen. Rufbus-Systeme gelten als Möglichkeit, den öffentlichen Verkehr attraktiver zu machen und gleichzeitig den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren.<BR /><BR />Ob das Angebot von Gästen und Einheimischen angenommen wird, dürfte sich bereits in den kommenden Monaten zeigen. Die Verantwortlichen sehen in dem Projekt jedenfalls einen wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltigeren und bedarfsgerechteren Mobilität in einer der meistbesuchten Regionen Norditaliens.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/bozen-bekommt-einen-callbus-was-hinter-dem-neuen-oeffi-angebot-steckt" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie berichtet, soll es bald auch in Bozen einen Rufbus geben.</a>