Unklar ist, ob es sich bei der Sabotage um das Werk einer Einzelperson oder einer organisierten Gruppe handelt. Der als „Robin Hood der gestraften Autofahrer“ gepriesene „Fleximan“, wie er in sozialen Netzwerken genannt wird, wird von Autofahrern wegen seines „Ungehorsams“ im Internet gelobt. <BR /><BR />Einige User posteten Videos mit seinen Sabotageakten und erklärten sich bereit, für die Prozesskosten aufzukommen, sollte der Täter verurteilt werden. Wegen Schädigung bzw. Zerstörung der Radarfallen drohen dem Unbekannten bis zu 2 Jahre Haft.<h3> „Brauchen Klarheit bei Platzierung von Autovelox“</h3>Laut Bozner EU-Abgeordnetem Matteo Gazzini (Forza Italia) spiegele „Fleximans“ Protest die allgemeine Frustration angesichts dessen wider, „was als versteckte Steuer und Einschränkung der Bewegungsfreiheit wahrgenommen“ werde. Es sei daher „entscheidend, Klarheit über die Kriterien für die Platzierung von Autovelox, über das verwendete Gerät, die Nutzungsmethoden, die Eichung, die Dauer der Messungen und Harmonisierung der Praktiken mit anderen europäischen Ländern zu schaffen“, damit „die Verkehrssicherheit wieder zum einzigen Ziel“ werde.