Die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg war im Neuköllner Schifffahrtskanal gefunden worden. Um den Fundort wurde ein 500 Meter großer Sperrkreis eingerichtet. Die Evakuierung des Gefahrenbereichs habe verhältnismäßig lange gedauert, weil auch mehrere Pflegeeinrichtungen betroffen waren, erklärte Polizeisprecher Florian Nath. Von den Sperrungen betroffen war auch der Berliner Nahverkehr.<BR /><BR />Polizei, Feuerwehr, das Technische Hilfswerk und andere Organisationen waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Allein die Polizei war eigenen Angaben zufolge mit rund 200 Kräften vor Ort. Das Deutsche Rote Kreuz kümmerte sich um die Evakuierung der Bewohner. Der Bezirk richtete eine Notunterkunft mit etwa 200 Plätzen ein.