Dienstag, 28. September 2021

Fliegerbombe in Innsbruck: Wegen Entschärfung Verkehrschaos

In Innsbruck ist am Dienstag gegen 13.30 Uhr bei Grabungsarbeiten an der Kreuzung Olympiastraße/Südbahnstraße eine intakte und zündfähige Fliegerbombe gefunden worden. Der Südring wurde für den gesamten Verkehr gesperrt, diverse Umleitungen wurden eingerichtet. Am Nachmittag traf der Entminungsdienst ein. Die Arbeiten waren am Abend noch im Gange. Der Sperrkreis musste indes erweitert werden.

An der Kreuzung Olympiastraße/Südbahnstraße in Innsbruck ist eine intakte und zündfähige Fliegerbombe entdeckt worden: Wegen der Entschärfung musste das Gebiet abgesperrt werden. - Foto: © LUKAS HUTER

In einem Umkreis bis zu 200 Metern vom Fundort des Kriegsrelikts war laut Polizei das Betreten des Bereiches untersagt, auch der Aufenthalt in den Gebäuden war nicht erlaubt. Es kam zu Evakuierungen. Das Rote Kreuz Innsbruck adaptierte vorsorglich Räumlichkeiten der nahe gelegenen Olympiaworld, um eine temporäre Versorgung der evakuierten Personen gewährleisten zu können.

Im Radius zwischen 200 und 400 Metern rund um den Fundort war am Abend nur der Aufenthalt in geschlossenen Gebäuden erlaubt. Unterwegs sein durften in diesem Bereich nur Einsatzfahrzeuge, alle anderen Fahrzeuge mussten großräumig ausweichen.

In dem Bereich, der zu einem der meistbefahrenen der Landeshauptstadt gehört, kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Wie die Exekutive am Abend mitteilte, war auch noch mit längeren Behinderungen zu rechnen.

Immer wieder stoßen Arbeiter bei Grabungen auf Kriegsrelikte – auch in Südtirol.

apa/stol

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