Donnerstag, 08. Dezember 2016

Florian Massenz (28) tot aufgefunden

Nun ist es tragische Gewissheit: Die Suchmannschaften haben am frühen Donnerstagnachmittag in einem Waldstück nahe der Leuchtenburg den Leichnam von Florian Massenz (28) aus Auer entdeckt, der seit einer Woche als vermisst galt.

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften suchte den Vermissten. Doch konnte der 28-jährige Florian Massenz (kleines Bild) in einem Wald bei Pfatten nur noch tot gefunden werden.
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Ein Großaufgebot an Einsatzkräften suchte den Vermissten. Doch konnte der 28-jährige Florian Massenz (kleines Bild) in einem Wald bei Pfatten nur noch tot gefunden werden.

Am Donnerstag früh hatte eine Frau, die in der Nähe des Kreither Sattels (im Volksmund "Koyoten-Pass") oberhalb der Laimburg wohnt, ein weißes Auto bemerkt, das sie schon am Vortag dort gesehen hatte. Beunruhigt hat sie daraufhin die Carabinieri verständigt.

Suchaktion nach Entdeckung des Autos

Als diese vor Ort eintrafen und feststellten, dass es sich um den weißen Fiat Punto des vermissten Florian Massenz handelte, wurde kurz vor Mittag eine große Suchaktion gestartet.

Unterstützt vom Hubschrauber der Carabinieri und vom Landesrettungshubschrauber Pelikan 2 machten sich knapp 70 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Pfatten, Auer und St. Josef am See, der Bergrettungsdienste von Kaltern, Sarntal und Neumarkt sowie der Carabinieri auf die Suche nach dem Vermissten.

Leichnam nach 2 Stunden gefunden

Gegen 14 Uhr wurden von einem Hubschrauber aus, etwa 20 Minuten Fußweg vom Auto entfernt, Kleidungsstücke gesichtet. Daraufhin wurde ein Bergretter mit der Seilwinde ins unwegsame Gelände abgeseilt, der kurz darauf am Fuße einer Schlucht den Leichnam von Florian Massenz entdeckte. Vermutlich war er ausgerutscht.

Florian Massenz war zuletzt am 1. Dezember in Bozen gesehen worden, wo er arbeitete. Seitdem fehlte von dem Aurer jede Spur. Sein Vater hatte am Mittwoch Alarm geschlagen

stol/ds

stol