Dienstag, 04. Mai 2021

Floriani: Freiwillige Feuerwehren feiern ihren Schutzpatron

Der 4. Mai ist der Gedenktag des Schutzpatrons der Freiwilligen Feuerwehren. Wie schon im letzten Jahr konnten in Südtirol auch 2021 aufgrund der aktuellen Corona-Lage Floriani-Feiern nur bedingt stattfinden.

Der Landesfeuerwehrverband Südtirol dankte in den sozialen Medien den über 13.000 Wehrleuten für ihren freiwilligen Einsatz.
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Der Landesfeuerwehrverband Südtirol dankte in den sozialen Medien den über 13.000 Wehrleuten für ihren freiwilligen Einsatz. - Foto: © lfv
Über 13.000 Freiwillige Feuerwehrleute sind in Südtirol zum Wohle des Nächsten im Einsatz. Am heutigen 4. Mai ist der Ehrentag ihres Schutzpatrons, des Heiligen Florian.

Bereits im vergangenen Jahr wurden Floriani-Feiern nur online abgehalten. Auch in diesem Jahr konnten die Wehrleute der 306 Freiwilligen Feuerwehren in Südtirol ihren Schutzpatron nur in eingeschränkter Form feiern. So gab es am vergangenen Wochenende einige Floriani-Feiern im kleinen Kreis.

Heiliger Florian von Lorch

Ursprünglich hatte der Heilige Florian eine gute Beziehung zu Wasser, er wird auch mit einem Wassereimer dargestellt. Am 4. Mai 304 starb er den Märtyrertod. Seither ist dieses Datum der Gedenktag und mit vielen Veranstaltungen der Freiwilligen Feuerwehren verbunden, die ihren Schutzpatron feiern.

Florianus war eigentlich Kelte. Doch obwohl es im Römischen Reich offiziell verboten war, bekannte er sich zum Christentum. Beruflich war er als Kanzleivorstand des Statthalters tätig – unklar ist, ob er in Pension ging oder ob er bereits wegen seines christlichen Glaubens seines Amtes enthoben wurde.

Jedenfalls bekam Florianus mit, dass im heutigen Lorch (Baden-Württemberg) 40 Christen gefoltert und gefangen gehalten wurden. Beim Versuch seine Glaubensbrüder zu retten, wurde er erwischt und gezwungen, dem Christentum abzuschwören. Er aber weigerte sich. Am 4. Mai 304 band man ihm deshalb einen Mühlstein um und schmiss ihn in den Fluss Enns, wo er ertrank.

Früher wurde der Heilige Florian häufig mit einem Wassereimer dargestellt – was aber ein Symbol für seinen Tod durch Ertrinken war, nicht für das Feuerlöschen.

Am Gedenktag des Heiligen Florians feiern in ganz Südtirol, aber auch in Österreich und Deutschland, die Freiwilligen Feuerwehren ihren Schutzpatron.

STOL-Reporter Ivo Zorzi besuchte im Februar die Landesfeuerwehrschule in Vilpian und holte sich dort direkt von den Profis Tipps und Tricks zur richtigen Brandbekämpfung.

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stol