Samstag, 04. Mai 2019

Floriani: Wehrleute feiern ihren Schutzpatron

Ursprünglich hatte der Heilige Florian eine gute Beziehung zu Wasser, er wird auch mit einem Wassereimer dargestellt. Am 4. Mai 304 starb er den Märtyrertod. Seither ist dieses Datum der Gedenktag und mit vielen Veranstaltungen der Freiwilligen Feuerwehren verbunden, die ihren Schutzpatron feiern.

Am 4. Mai 304 starb der Heilige Florian den Märtyrertod. - Foto: Diddi Osele
Badge Local
Am 4. Mai 304 starb der Heilige Florian den Märtyrertod. - Foto: Diddi Osele

Florianus war eigentlich Kelte. Doch obwohl es im Römischen Reich offiziell verboten war, bekannte er sich zum Christentum. Beruflich war er als Kanzleivorstand des Statthalters tätig – unklar ist, ob er in Pension ging oder ob er bereits wegen seines christlichen Glaubens seines Amtes enthoben wurde.

Jedenfalls bekam Florianus mit, dass im heutigen Lorch (Baden-Württemberg) 40 Christen gefoltert und gefangen wurden. Beim Versuch, seine Glaubensbrüder zu retten, wurde er erwischt und gezwungen, das Christentum abzuschwören. Er aber weigerte sich. Am 4. Mai 304 band man ihm deshalb einen Mühlstein um und schmiss ihn in den Fluss Enns, wo er starb.

Früher wurde der Heilige Florian häufig mit einem Wassereimer dargestellt – was aber ein Symbol für seinen Tod durch Ertrinken war, nicht für das Feuerlöschen.

Am Gedenktag des Heiligen Florians feiern in ganz Südtirol, aber auch in Österreich und Deutschland, die Freiwilligen Feuerwehren ihren Schutzpatron.

stol

stol