<BR />Passanten hatten laut einer Aussendung der Bozner Quästur einen verdächtigen Mann am Verdi-Platz in Bozen gemeldet. Eine Streife der Staatspolizei, die zu dem Zeitpunkt in der Nähe Routinekontrollen durchführte, rückte an und identifizierte den Mann. <BR /><BR /> Dabei stellte sich heraus, dass nach L. K. gefahndet wurde. Gegen ihn lag nämlich ein Haftbefehl vor. Wegen Drogendelikten und Raub – die er sowohl in Südtirol als auch in der Emilia-Romagna begangen hatte – war er vom Gericht in Bologna zu 7,5 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden, berichtet die Quästur. <BR /><BR /><BR />Dabei lägen noch weitere Anzeigen gegen den Gambier vor, ergänzt die Quästur. Und zwar wegen einer Reihe weiterer schwerer Straftaten, darunter Misshandlungen, Körperverletzung, Nötigung und sexuelle Gewalt gegen seine Lebensgefährtin.<BR /><h3> In Bozner Gefängnis überstellt</h3>Nach der Verhaftung wurde der Mann ins Gefängnis Bozen überstellt, wo er nun seine Strafe verbüßen wird. Zusätzlich wurde von Quästor Paolo Sartori ein Ausweisungsbescheid gegen L. K. erlassen. Dieser wird nach der Verbüßung der Haftstrafe wirksam und sieht die Abschiebung aus Italien vor.<BR /><BR />In einer Stellungnahme hob Sartori die Bedeutung des Einsatzes gegen den Drogenhandel hervor: „Der Drogenhandel ist eine besonders schwerwiegende Straftat, die nicht nur die Konsumenten direkt betrifft, sondern auch die öffentliche Sicherheit gefährdet. Die Bekämpfung und Prävention von Drogenhandel hat daher oberste Priorität.“