„Damit sie ab dem 31. Dezember nicht auf der Straße stehen, wird das Land die Flüchtlingshilfe bis zum 31. Mai übernehmen", erklärte Landeshauptmann Luis Durnwalder am Montag nach der Sitzung der Landesregierung. 31 Flüchtlinge, die in Südtirol leben, sind als solche anerkannt und können sich aus humanitären Gründen in Südtirol aufhalten.94 weitere, denen der Asylantenstatus verwehrt worden ist, haben dagegen Rekurs eingereicht und warten auf eine Antwort.Die insgesamt 125 Flüchtlinge sind in Bozen (Ex-Gorio-Kaserne, Aufnahme-Zentrum für ausländische Minderjährige ohne Begleitung, Jungarbeiterheim), in Meran (ehemaliges Arbeiterwohnheim "Haus Arnika") und Vintl (Fischerhaus) untergebracht. In den ersten sechs Monaten nach ihrer Ankunft durften sie nicht arbeiten. In dieser Zeit haben viele um Sprach- und Computerkurse sowie Arbeitsorientierungskurse zu besucht. 45 Flüchtlinge haben in der Zwischenzeit bereits eine Arbeit gefunden.