Freitag, 06. Mai 2016

Flüchtlinge, Schule, Umwelt, Soziales – die Ideen der Kinder

Mit der Vorstellung der Vorschläge zu den einzelnen Themen wurde heute der 2. Südtiroler Kinderlandtag abgeschlossen.

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Mehr Orte und Möglichkeiten, um sich mit den Flüchtlingen zu treffen um gegenseitige Ängste abzubauen, kürzere Schulstunden und mehr Augenmerk auf Sprachunterricht, auch über Fachunterricht in der anderen Sprache, Pflege des Dialekts und der Traditionen, Unterstützung für Musiker und Musikgruppen, mehr zugängliche Sportstätten und Hallenbäder, Förderung der erneuerbaren Energie, weniger Müll auf den Straßen, in den Krankenhäusern mehr Ärzte, um die Wartezeiten zu verkürzen, und mehr Unterhaltung, damit den kranken Kindern nicht langweilig wird, mehr Elektrofahrzeuge, auch bei den Busdiensten, die jede Verspätung auch begründen sollten. Dies waren nur einige der vielen Vorschläge, die von über 200 Volks- und Mittelschülern beim 2. Südtiroler Kinderlandtag erarbeitet wurden.

Drei Tage lang wurden in Arbeitsgruppen neun von den Landesräten vorgeschlagene Themen durchdiskutiert. Am Freitag wurden die Ergebnisse von Mittelschülern der 3. Klassen zusammengefasst und schließlich im Plenarsaal des Landtags vorgestellt. „An diesem Ort werden normalerweise Gesetze verabschiedet, die die Sichtweise von Erwachsenen widerspiegeln“, erklärte Landtagspräsident Thomas Widmann, „daher freut es mich besonders, dass heute auch die Sichtweise der Jugendlichen Gehör findet, denn hier geht es ja um Regeln, die auch eure Zukunft betreffen.“ 

stol