Donnerstag, 07. Mai 2015

Flüchtlinge ziehen in Bozner Ex-Hotel

In Kürze werden 50 Flüchtlinge in Bozen eintreffen. Sie wurden Südtirol gemäß Bevölkerungsschlüssel zugewiesen und kommen in der Ex-Gorio-Kaserne unter. Andere wiederum ziehen in ein ehemaliges Bozner Hotel.

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In einer Mitteilung an die Medien erklärt das Land: Jene Flüchtlinge, die am längsten in der Ex-Gorio-Kaserne untergebracht worden waren, ziehen um. Sie finden im ehemaligen Hotel Alpi eine vorübergehende Unterkunft. Die Immobilie wurde dem Land vorübergehend unentgeltlich für diesen Zweck zur Verfügung gestellt.

Renzi weiß Bescheid

Die Aufteilung der Flüchtlinge auf Regionen und Provinzen erfolgt grundsätzlich nach dem Bevölkerungsschlüssel, was für Südtirol einem Prozentsatz von 0,9 entspricht. "Beim Treffen hat uns Renzi zugesagt, die notwendigen Hilfestellungen, die wir den entlang der Brennerroute gegen Norden flüchtenden Menschen leisten, bei der Zuteilung der in Italien verbleibenden Flüchtlinge zu berücksichtigen", betonte Landeshauptmann Arno Kompatscher. Mit dem Thema werden sich morgen auch Innenminister Angelino Alfano und Unterstaatssekretär Gianclaudio Bressa befassen.

Stocker: Es werden noch mehr kommen

"Nichtsdestotrotz müssen wir auf Ankünfte von weiteren Flüchtlingen vorbereitet sein", erklärt Landesrätin Stocker. Man versuche die große Herausforderung auf das ganze Land zu verteilen und habe über die Bezirksgemeinschaften nach Standorten für die Unterbringung gesucht. 

stol