Montag, 27. März 2017

Flüchtlingsanlaufstelle muss umziehen

Die Anlaufstelle für Flüchtlinge „Binario 1“ am Bozner Bahnhof muss umziehen. Die Eisenbahngesellschaft „Ferrovie dello Stato“ (FS) braucht die bisher zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten künftig selber.

Kein Platz mehr am Bahnhof: Die Anlaufstelle für Flüchtlinge „Binario 1“ zieht in die Rittnerstraße.
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Kein Platz mehr am Bahnhof: Die Anlaufstelle für Flüchtlinge „Binario 1“ zieht in die Rittnerstraße. - Foto: © D

Seit Sommer 2015 kümmern sich die Freiwilligen von „Binario 1“ um Flüchtlinge, die am Bozner Bahnhof stranden. In den Räumlichkeiten, die FS dem Land bislang zur Verfügung gestellt hat, erhalten diese Menschen eine Mahlzeit, werden bei Bedarf mit Kleidung, Schuhen und Hygieneartikeln versorgt.

Damit soll nun Schluss sein. Zumindest in den direkt im Bahnhof gelegenen Räumlichkeiten. Aufgrund des Neubaus des Busbahnhofes braucht FS die Räume nun nämlich selber. „Binario 1“ wird seine Hilfe dennoch weiterführen. „Wir haben rasch eine Alternative gefunden“, freut sich Soziallandesrätin Martha Stocker. Die Anlaufstelle für Flüchtlinge übersiedelt in die Ex-Mensa für Landesangestellte in die Rittnerstraße.

Während das Land für diesen Dienst andere Räumlichkeiten gefunden hat, gestaltet sich die Herbergssuche für alte und neue Asylwerber immer schwieriger.

em/D

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol