Die Fluggesellschaft habe ihnen trotz mehrstündiger Wartezeiten keinerlei Auskünfte oder spezielle Betreuung zukommen lassen, erklärten mehrere „Gestrandete" gegenüber der Online-Ausgabe des „Corriere della Sera". Sie seien erst am Check-In-Schalter darüber informiert worden, dass die Maschinen bereits voll besetzt seien, und sie auf spätere Flüge ausweichen müssten.Eine vierköpfige Familie berichtete darüber, dass sie ihren Flug nach Boston vor zwei Monaten gebucht habe, nun aber aufgrund der Überbuchung nicht wie geplant starten könnten. „Man hat uns lediglich mitgeteilt, dass wir morgen fliegen können - dann allerdings nach New York und von dort weiter nach Boston", zitierte der „Corriere" die Mutter.Dem Bericht zufolge variiert die Zahl der von der Überbuchung der Flüge Betroffenen, je nachdem wer die Informationen gebe: Alitalia selbst spreche von 50 Personen, die Passagiere von rund 100.Die Unannehmlichkeiten hätten Reisende nach Istanbul, Caracas, Boston und Athen betroffen, meldete der „Corriere" weiter.