Heuer wird es eine Premiere geben: Während der Olympischen Winterspiele wird der Pelikan 2 rund um die Uhr im Einsatz stehen, 24 Stunden pro Tag.<BR /><BR />Der saisonal betriebene Aiut Alpin Dolomites hat im vergangenen Jahr 1168 Einsätze verzeichnet, der Pelikan 1 hob hingegen 1066 Mal ab, der Pelikan 2 brachte es auf immerhin 1011 Einsätze und der Pelikan 3 noch auf 715 Einsätze. <BR /><BR />Patienten zwischen 61 und 70 Jahren benötigen am häufigsten die Rettung aus der Luft – gefolgt von Patienten zwischen 51 und 60 Jahren und den 71- bis 80-Jährigen. Dagegen sind Einsätze, die Kinder bis zu zehn Jahren betreffen, weit weniger häufig, liest man in der Statistik der Heli – Flugrettung Südtirol. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1261047_image" /></div> <BR /><BR />Bei 3.304 Einsätzen – dem Großteil – handelt es sich um Primäreinsätze (siehe Grafik), erklärt der Direktor der Heli – Flugrettung Südtirol, Stefan Viehweider: 498 Mal waren es Skiunfälle und 310 Mal Wanderunfälle. Sehr häufig wird die Rettung aus der Luft auch bei „internistischen Pathologien“ benötigt wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und respiratorischen Erkrankungen sowie Allergien. Auch mit einem anphylaktischen Schock nach einem Wespen- oder Bienenstich haben die Flugretter immer wieder zu tun: 47 Einsätze waren es 2025. <BR /><BR />Schwankungen in Höhe von fünf Prozent bei den gesamten Einsätzen sind laut Viehweider normal – und hängen von der Anzahl der Touristen ab und vom Wetter. Bei längeren Schlechtwetterperioden gehen die Leute weniger wandern und es ereignen sich somit auch weniger Notfälle. Zudem kann ein Notarzthubschrauber bei schlechtem Wetter auch womöglich gar nicht fliegen.<BR /><BR />Olympia steht bevor und da werden auch Südtirols Flugretter zum Einsatz kommen: Erstmals wird der Notarzthubschrauberdienst auf 24 Stunden ausgedehnt. Die Auswahl fiel dabei auf die Basis in Brixen, weil diese am nahesten zu Antholz liegt, sagt der Primar für Notfallmedizin, Dr. Marc Kaufmann. Das Krankenhaus in Brixen sei eines der drei olympischen Spitäler. Der Notarzthubschrauber werde in dieser Zeit aber nicht nur den Olympia-Athleten, Zuschauern usw. bei Notfällen zur Verfügung stehen, sondern den Bürgern im ganzen Land, etwa bei Verkehrsunfällen in den Nachtstunden. Haupteinsatzgebiet sei in dieser Zeit aber Olympia.