Montag, 12. Februar 2018

Flugzeugabsturz bei Moskau: Schweizer an Bord

Unter den 71 Insassen, die beim Flugzeugabsturz in einem Moskauer Vorort am Sonntag ums Leben gekommen waren, waren laut dem russischen Katastrophenschutzministerium zwei Ausländer. Bei diesen handle es sich um einen Schweizer und einen Mann aus Aserbaidschan.

Ein Trümmerstück des abgestürzten Flugzeugs in Russland.
Ein Trümmerstück des abgestürzten Flugzeugs in Russland. - Foto: © APA/AFP

Der Name des Schweizers steht auch auf der Passagierliste, die die Airline Saratow am Sonntag auf ihrer Webseite veröffentlicht hatte. Das Schweizer Außenministerium konnte die Angaben zunächst nicht bestätigten.

Zuvor hatte bereits eine Sprecherin der Stadt Orsk, aus der die meisten Absturzopfer stammen, erklärt, dass ein Schweizer unter den Toten sei. Der „Blick“ berichtete unter Berufung auf den Chef eines börsenkotierten Schweizer Unternehmens, dass der Mitarbeiter in Russland auf Dienstreise war.

Flugschreiber gefunden

Mittlerweile haben die Einsatzkräfte die Flugschreiber nahe der Absturzstelle gefunden. Einer habe zwar leichte Schäden, teilte der Zivilschutz des Moskauer Umlands am Montag mit. Die Ermittler könnten die Daten aber auswerten, hieß es der Agentur Interfax zufolge. 

Die Maschine vom Typ Antonow An-148 war um 14.28 Uhr Ortszeit (12.28 Uhr MEZ) und damit vier Minuten nach dem Start vom Radar verschwunden, wie die Luftverkehrsbehörde mitteilte. Das Flugzeug hatte eigentlich in die Ural-Stadt Orsk nahe Kasachstan fliegen sollen. Russische Nachrichtenagenturen zitierten Augenzeugen im Dorf Argunowo, denen zufolge die Unglücksmaschine brennend vom Himmel stürzte.

apa/sda

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stol