Die Boeing 737 befand sich auf einem Linienflug zwischen Addis Abeba und der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Wie ein Sprecher der Fluglinie bestätigte, befanden sich 149 Passagiere und 8 Besatzungsmitglieder an Bord. Via Twitter kondolierte das Büro des äthiopischen Regierungschefs Abiy Ahmed den Angehörigen. Absturz kurz nach Start, alle Insassen totDer Absturz ereignete sich offenbar kurze Zeit nach dem Start. Der Kontakt mit der Maschine sei wenige Minuten nach dem Abflug abgebrochen, teilte die Fluggesellschaft mit. „Wir bestätigen hiermit, dass unser planmäßiger Flug ET302 von Addis Abeba nach Nairobi heute in einen Unfall involviert war”, erklärte die Airline.Die Maschine hatte um 8.38 Uhr vom Flughafen Bole International abgehoben. 6 Minuten später brach der Kontakt zu ihr ab. Such- und Rettungsmaßnahmen seien eingeleitet worden. Die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines hat via Twitter den Tod aller Insassen beim Absturz ihrer Maschine in Äthiopien bestätigt. Accident Bulletin no. 2Issued on march 10, 2019 at 01:46 PM pic.twitter.com/KFKX6h2mxJ&mdash Ethiopian Airlines (@flyethiopian) 10. März 2019Wer sind die Opfer?Die Insassen sollen 33 verschiedene Nationalitäten gehabt haben. Unter den Opfern sollen sich auch 8 Italiener befinden, darunter der sizilianische Kulturassessor und international bekannte Archäologe Sebastiano Tusa. Er war für ein Projekt der UNESCO auf dem Weg nach Kenia, berichtet die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Bei dem Unglück ums Leben gekommen sind auch 3 Entwicklungshelfer aus Bergamo, 1 Frau und 2 Männer. Unter den Toten ist auch der Sizilianer Sebastiano Tusa. - Foto: ANSA Oggi è un giorno di dolore. Nell'aereo della Ethiopian Airlines precipitato dopo il decollo da Addis Abeba vi erano anche nostri connazionali. Ci stringiamo tutti ai familiari delle vittime rivolgendo loro i nostri partecipi, commossi pensieri&mdash GiuseppeConte (@GiuseppeConteIT) 10. März 2019Unter den Opfern des Flugzeugabsturzes in Äthiopien dürften sich auch 3 Ärzte aus Oberösterreich befinden. Wie Biniam Addisu, der Country Manager von Ethiopian Airlines Austria, am Sonntagnachmittag der APA bestätigte, hatten sich 3 Österreicher an Bord der abgestürzten Boeing 737-800MAX befunden. „Die Familien wurden bereits verständigt“, teilte Addisu mit.Wie Peter Guschelbauer, der Sprecher des Außenministeriums, gegenüber der APA präzisierte, hatte ein 3-köpfiges Ärzteteam aus Österreich den Flug angetreten, der von Addis Abeba nach Nairobi gehen sollte. Im Anschluss wollten die 3 an Linzer Spitälern tätigen Fachärzte – laut Guschelbauer zwischen 30 und 40 Jahre alt – aus beruflichen Gründen nach Sansibar weiterreisen. Fluggesellschaft gilt als sicherAgenturmeldungen zufolge befindet sich die Unglücksstelle in der Nähe der Stadt Bishoftu, die 62 Kilometer südlich von Addis Abeba liegt. Die staatseigene Ethiopian Airlines ist eine der größten Fluggesellschaften Afrikas, die zuletzt jährlich 10,6 Millionen Passagiere befördert hat. Sie gilt als vergleichsweise sicher.Zuletzt war im Jänner 2010 eine Maschine kurz nach dem Start in Beirut abgestürzt. Grafik: APA/AFPstol/apa/dpa/ag.