Bei den italienischen Todesopfern handelt es sich um Elena Sala (58), Massimo Angelucci (58), Lorenzo Angelucci (24), Cristina Maria Bianco (57), Paolo Gianturco (59), Matteo Gianturco (24) und Pietro Gianturco (18). Außerdem starben die beiden Deutschen Andreas Hofmann (78) und Gertrud Maria Hofmann (77), die Spanier Amfredo Aviles Muñoyerro (52) und Ana Isabel Sanchez Muñoz (52) sowie die peruanischen Piloten Americo Salazar und Irenka del Carpio.<BR /><BR />Die Bestätigung kam von Perus Präsidentin Keiko Fujimori sowie der Staatsanwaltschaft. Verkehrsminister und Luftfahrtbehörden hätten Ermittlungen eingeleitet, teilte Fujimori mit. Das Außenministerium informiere die Konsulate der betroffenen Staaten. Zudem werde eine vorübergehende Schließung des Flughafens Pisco geprüft, von dem das Flugzeug gestartet war. <BR /><BR />Die Maschine mit dem Kennzeichen OB-2001 gehörte der peruanischen Fluggesellschaft Aerodiana. Sie war vom Flughafen Pisco zu einem Rundflug über die Nazca-Linien gestartet.<BR />Nach ersten Erkenntnissen brach wenige Minuten nach dem Abheben der Kontakt zum Kontrollturm ab.<BR /><BR /><?Schrift SchriftStil="1" SchriftArt="Helvetica 55 Roman"> Absturzursache noch nicht geklärt<BR /><?_Schrift> <BR />Die Ursache des Unglücks ist bislang unklar. Die Behörden bestätigten lediglich den Absturz. Nach ersten Informationen hatten die Touristen den Rundflug über die Agentur Perú A Travel gebucht, die auf solche Ausflüge spezialisiert ist.<BR /><BR />In sozialen Netzwerken verbreitete Videos zeigen die brennenden Trümmer des Flugzeugs in der Wüste. In der Nähe sind mehrere Leichen zu erkennen. Ein weiteres Video soll die Maschine bereits in großer Höhe außer Kontrolle zeigen. Ob die Aufnahmen authentisch sind und tatsächlich den Unglücksflug zeigen, ist bislang nicht bestätigt. Nach Angaben lokaler Medien fing das Flugzeug unmittelbar nach dem Aufprall Feuer, wodurch Rettungsmaßnahmen unmöglich wurden. Die Leichen wurden in die Gerichtsmedizin der Stadt Ica gebracht. William Acosta von der peruanischen Luftfahrtbehörde DGAC kündigte an, Spezialisten aus Lima würden die Absturzursache untersuchen. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1342875_image" /></div> <BR />Eine wichtige Rolle könnte das Wetter gespielt haben. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschten in der Region starke Winde. Böen verursachten umgestürzte Bäume, Schäden an der Infrastruktur, Verkehrsunfälle und zeitweise Einschränkungen des Flugverkehrs. Zudem wirbelten sie große Mengen Sand und Staub auf, wodurch sich die Sicht erheblich<BR />verschlechterte.<BR /><BR />In der Provinz Nazca mussten nach Behördenangaben am selben Tag bereits zwei weitere Touristenflugzeuge wegen der Wetterbedingungen ihren Rückflug abbrechen beziehungsweise zu anderen Flugplätzen ausweichen. Der Flugbetrieb wurde vorsorglich zeitweise eingestellt. Die Nazca-Linien zählen mit rund 100.000 Besuchern pro Jahr zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Perus. Die riesigen Scharrbilder in der Wüste lassen sich nur aus der Luft vollständig erkennen. Die Rundflüge dauern in der Regel etwa eine Stunde.