Dienstag, 19. Juni 2018

„Forensics Fullback“: Spurensicherung auf 4 Rädern

Am Dienstag wurde an der Bozner Quästur ein neues Fahrzeug zur Spurensicherung vorgestellt: Der Fiat Fullback, oder: „Forensics Fullback“.

Mit dem „Forensics Fullback“ soll die Spurensicherung der Staatspolizei erleichtert werden. - Foto: DLife
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Mit dem „Forensics Fullback“ soll die Spurensicherung der Staatspolizei erleichtert werden. - Foto: DLife

Das Auto verfügt über allerlei Sonderausstattungen: Ein spezielles Kühlfach zur Konservierung der Beweisstücke, zusätzliche Scheinwerfer sowie ein Aufbauzelt für den Fall von schlechter Witterung. Das Fahrzeug hat Zugriff auf das Datenbanksystem „Mercurio“ sowie auf „Nemesi“, mit dem sämtliche Tatortuntersuchungen auf nationaler Ebene abgerufen werden können.

Forensische Lampen sowie Kits zur Sicherung von Fingerabdrücken und biologischen Spuren vervollständigen das Auto, das die Spurensicherung auf eine neues Level heben soll.

Insgesamt 15 dieser Fahrzeuge stehen der italienischen Spurensicherung künftig zur Verfügung, eines davon kommt im Nordosten Italiens zum Einsatz. Dieses wurde am Dienstag in Bozen vorgestellt. 

Das Auto mit Allradantrieb erreicht auch abgelegene Tatorte und soll garantieren, dass die Beweise schneller gesichert werden können. Auch soll durch die direkte Sicherung der Beweise noch vor Ort die Möglichkeit der Manipulation von Beweismaterial erschwert und verringert werden.

stol

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